Der Samen ist der Schlüssel zu allen Kräften und der Schlüssel zu allen Reichen.
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Die Eigenliebe

Montag, 01. Juni 2020 - 16:49 Uhr  |  Kategorie: Psychologie

Geschrieben von Samael Aun Weor

Man spricht viel über die weibliche Eitelkeit. In der Tat, die Eitelkeit ist die lebendige Manifestation der Eigenliebe.

Die Frau vor dem Spiegel ist ein wahrer Narzisst, sie verehrt sich selbst, liebt sich abgöttisch in ihrem Wahn. Die Frau schmückt sich so gut sie nur kann, sie schminkt sich, sie frisiert sich das Haar mit dem einzigen Ziel, die anderen sagen zu hören: Du bist hübsch, du bist schön, du bist göttlich usw.
Das Ich genießt es, wenn die Leute es bewundern, das Ich schmückt sich, damit die anderen es verehren. Das Ich hält sich für schön, rein, erhaben, heilig, tugendhaft usw. Keiner hält sich für schlecht, alle Menschen betrachten sich selbst als gut und gerecht.
Die Eigenliebe ist etwas Schreckliches. Zum Beispiel akzeptieren die Fanatiker des Materialismus aus Eigenliebe die höheren Dimensionen des Raumes nicht. Sie lieben sich selbst sehr und fordern, wie es natürlich ist, dass die höheren Dimensionen des Raumes, des Kosmos und allen sensiblen Lebens sich ihren persönlichen Launen unterwerfen. Sie sind nicht fähig, jenseits ihrer engen Kriterien und ihrer Theorien zu gelangen, jenseits ihres geliebten Egos und ihrer mentalen Vorschriften.
Der Tod löst das fatale Problem des Egos nicht. Nur der Tod des Ichs kann das Problem des menschlichen Schmerzes lösen, aber das Ich liebt sich selbst und will auf keinen Fall sterben. Während das Ich existiert, wird sich das Rad des Samsara drehen, das fatale Rad der menschlichen Tragödie. Wenn wir wirklich verliebt sind, verzichten wir auf das Ich. Sehr selten im Leben begegnet man einem wirklich Verliebten. Alle begehren leidenschaftlich, das ist jedoch nicht Liebe. Wenn sie jemanden treffen, der ihnen gefällt, entbrennen sie in heftiger Leidenschaft, aber wenn sie in der anderen Person ihre eigenen Fehler, Qualitäten, Defekte entdecken, dann dient das geliebte Wesen ihnen als Spiegel, in dem sie sich ganz und gar selbst betrachten können. In Wirklichkeit sind sie nicht verliebt in das geliebte Wesen, sie sind nur verliebt in sich selbst und genießen es, sich im Spiegel, der das geliebte Wesen ist, zu sehen, so begegnen sie sich und nehmen dann an, verliebt zu sein. Das Ich genießt es, vor dem kristallenen Spiegel zu stehen und fühlt sich glücklich, sich selbst in der Person zu bewundern, die die gleichen Qualitäten, Tugenden und Defekte hat.
Viel sprechen die Prediger über die Wahrheit, aber ist es etwa möglich, die Wahrheit zu kennen, wenn es in uns Eigenliebe gibt?
Nur, wenn wir aufhören mit der Eigenliebe, nur mit einem Verstand frei von Annahmen, können wir in Abwesenheit des Ichs erfahren, was die Wahrheit ist.
Viele werden dieses Werk der Revolution der Dialektik kritisieren. Wie immer werden die Pseudo-Weisen über diese revolutionären Gedanken lachen, weil diese Lehren nicht mit den „mentalen Vermutungen“ und komplizierten Theorien, die sie in ihrem Gedächtnis haben, übereinstimmen.
Die Gelehrten sind nicht fähig, die revolutionäre Psychologie mit spontanem Verstand zu hören, frei von mentalen Vermutungen Theorien, Vorstellungen usw. Sie sind nicht fähig, sich dem Neuen mit integralem Verstand zu öffnen, mit einem Verstand, der nicht im Kampf der Antithesen geteilt ist.
Die Gelehrten hören nur, um mit ihren in der Erinnerung gespeicherten Annahmen zu vergleichen. Die Gelehrten hören nur, um alles in ihre Sprache von Vorurteilen und Konzepten zu übersetzen und zu der Schlussfolgerung zu kommen, dass die Lehren der Revolution der Dialektik Fantasien sind. So sind die Gelehrten immer, ihr Verstand ist so degeneriert, dass sie nicht fähig sind, das Neue zu entdecken.
Das Ich will in seinem Hochmut, dass alles mit seinen Theorien und mentalen Annahmen übereinstimmt. Das Ich will, dass sich all seine Launen erfüllen, und dass der Kosmos in seiner Gesamtheit sich seinen Laborexperimenten unterwirft.
Das Ego verabscheut alle, die seine Eigenliebe verletzen. Das Ego verehrt seine Theorien und Vorurteile.
Viele Male verabscheuen wir jemanden ohne irgendeinen Grund. Warum? Einfach, weil dieser jemand einige Fehler verkörpert, die wir wohl versteckt in uns tragen und es uns nicht gefallen kann, dass der andere sie zur Schau trägt. In der Tat, die Fehler, die wir anderen anhängen, tragen wir tief in unserem Innern.
Niemand ist vollkommen in dieser Welt, wir sind alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. Jeder von uns ist eine elende Schnecke im Schoße der großen Realität.
Wer nicht einen Fehler in einer bestimmten Richtung hat, hat ihn in einer anderen Richtung. Einige begehren kein Geld, aber sie begehren Ruhm, Ehre, Liebe usw. Andere betrügen nicht ihre Frauen, aber sie betrügen, indem sie Doktrinen fälschen, Glaubensbekenntnisse im Namen der universellen Bruderschaft vermischen.
Einige sind nicht eifersüchtig auf ihre eigene Frau, aber sie sind eifersüchtig auf Freundschaften, Glauben, Sekten, Dinge usw. So sind wir Menschen, alle aus dem gleichen Holz geschnitzt.
Es gibt kein menschliches Wesen, das sich nicht selbst verehrt. Wir haben von Menschen gehört, die es genießen, Stunde um Stunde über sich selbst zu sprechen, über ihre Wunder, ihr Talent, ihre Tugenden usw.
Das Ich liebt sich selbst so sehr, dass es sogar erreicht, das Glück des anderen zu beneiden. Die Frauen schmücken sich mit vielen Dingen, zum Teil aus Eitelkeit, zum Teil, um den Neid der anderen Frauen zu wecken. Jede beneidet jede. Alle sind neidisch auf das Kleid der anderen, auf die schöne Halskette. Alle verehren sich selbst und keine will sich den anderen unterlegen sehen, sie sind zu hundert Prozent Narzissten.
Einige Pseudo-Okkultisten oder Brüder vieler Sekten verehren sich selbst so sehr, dass sie es erreicht haben, sich für Brunnen von Bescheidenheit und Heiligkeit zu halten. Sie sind stolz auf ihre eigene Bescheidenheit. Sie sind schrecklich stolz.
Es gibt kein Pseudo-Okkultistisches Schwesterchen oder Brüderchen, das im Grunde nicht vorgibt, Heiligkeit, Glanz und spirituelle Schönheit zu besitzen.
Kein Pseudo-Okkultistisches Brüderchen oder Schwesterchen hält sich für schlecht oder pervers, alle halten sich für heilig und vollkommen, auch wenn sie in Wirklichkeit nicht nur schlecht, sondern darüber hinaus pervers sind.
Das geliebte Ego verehrt sich selbst allzu sehr und hält sich, auch wenn es das nicht sagt, für gut und vollkommen.


(Aleph) - Der Magier

Donnerstag, 19. Oktober 2017 - 18:36 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

Geschrieben von Samael Aun Weor

Der Mensch ist dreigeteilt, in Körper, Seele und Geist.

Der Geist ist der Innerste.

Die Seele ist das Bewusstsein, dessen fluidischer Körper im Okkultismus Astralkörper genannt wird.

Der physische Körper ist der Teufel in uns.

Zwischen dem Innersten und dem Körper gibt es einen Vermittler; dieser Vermittler ist die Seele, der Astralkörper.

Der Magier muss lernen, sich mit den Astralkörper durch die Unendlichkeit zu bewegen.

Die Seele muss lernen, nach Belieben den Körper zu verlassen und wieder zu betreten.

Alle unsere Schüler müssen lernen, den Körper zu verlassen.

Alle unsere Schüler müssen lernen, mit dem Astralkörper zu reisen.

Alle unsere Schüler müssen lernen, ihre okkulten Kräfte zu entdecken.

Die vier Voraussetzungen, die man braucht, um ein Magier zu sein, sind folgende:

Zu leiden wissen. Zu schweigen wissen. Zu verzichten wissen. Zu sterben wissen.

Wer die okkulten Kräfte entwickelt hat, besitzt Macht über Blitze und über ausbrechende Vulkane.

Unsere Empfehlungen

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Anleitung zur praktischen Magie

Übung um die Intuition zu entwickeln

Montag, 29. Mai 2017 - 19:09 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

Geschrieben von Samael Aun Weor (Alle Rechte vorbehalten)

Es ist notwendig, dass der Hingebungsvolle des Pfades auf Messers Schneide die Entwicklung der Intuition vertieft.

Diese Fähigkeit befindet sich im Kronenchakra, dieses Chakra strahlt in der Zirbeldrüse, die der Sitz der Seele, des dritten Auges ist.

Die heutigen Wissenschaftler glauben mehr zu wissen als die alten Weisen der antiken Mysterienschulen und verneinen all diese Dinge und betrachten die Zirbeldrüse nur auf physischem Gebiet, als ob sie den großen Hierophanten einen Handschuh in ihr ehrwürdiges Gesicht schlagen wollten.

Die alten Weisen der antiken Zeiten ignorierten niemals, dass die Zirbeldrüse ein kleines rot-graues Gewebe ist, das sich im hinteren Bereich des Gehirns befindet.

Sie kannten sehr gut das Hormon, das von dieser Drüse ausgeschüttet wird, die so eng verbunden ist mit der Entwicklung der Sexualorgane. Nach dem Erwachsenwerden entartet diese Drüse in Bindegewebe, das nichts absondert; dann kommt die Impotenz, es gibt nur eine Ausnahme: die Gnostiker ...

Die Zirbeldrüse ist das Zentrum der intuitiven Polividenz.

Im Herzen manifestiert sich die Intuition als Vorahnung, aber in der Zirbeldrüse verwandelt sich diese Vorahnung in intuitive Bilder.

Es ist dringend, dass die Hingebungsvollen das mächtige Mantram der Intuition üben.

Dieses Mantram ist das Folgende: "Triiiiiinnnnn....". Verlängern sie den Ton des Vokals "I" und den Konsonanten "N", geben sie ihm den Ton einer Glocke.

Der Schüler, der in vollkommene Meditation versunken ist und mit ruhigem Verstand, soll sich in einen Zustand der Stille begeben und dann das heilige Mantram mental singen.

Man kann dieses Mantram so oft singen wie man möchte, nach ungefähr zehn Minuten sollte man den Gesang dieses Mantrams beenden und für eine unbestimmte Zeit mit ruhigem Verstand bleiben; wenn die große Stille uns überflutet, entsteht in uns die Erfahrung der großen Realität.

 


Der Kürbis (Cucurbita pepo)

Montag, 29. Mai 2017 - 19:06 Uhr  |  Kategorie: Elementargeister

Geschrieben von Samael Aun Weor


Treten wir nun ein, oh Arhat, um im Tempel mit dem Kürbis zu zelebrieren.
Kleide dich mit deiner Tunika und dem weißen Umhang und gehe zum Altar, oh Araht!
Mit den Mächten des Elementarwesens des Kürbisses können wir mit den Menschenmengen arbeiten.
Das Elementarwesen des Kürbisses hat gewaltige Mächte über die Mengen.
Mithilfe der Elementalmagie des Kürbisses erreichte Jona, dass Ninive seine Sünde bereute.
Das Elementarwesen des Kürbisses hat eine kleine Krone auf seiner Zirbeldrüse, die ihm gewaltige Mächte über die Menschenmengen gibt.
Lerne, oh Araht, gegen die Gräueltaten der Menschheit mithilfe des Kürbisses zu kämpfen.
So hilfst du den Menschenmengen, und wenn du den Menschen hilfst, hilfst du dir selbst. Du weißt es.
Denke daran, dass das Elementarwesen des Kürbisses eine rosafarbene Tunika hat, wie die Farbe der selbstlosen Liebe.
Es ähnelt einem schönen Mädchen mit der Tunika der Liebe.
Jona war drei Tage im Bauch eines Fisches und am dritten Tag spuckte ihn der Fisch an den Strand von Ninive.
Jona setzte sich neben einen Kürbis und alle Menschen von Ninive empfanden Reue, sie zerrissen ihre Gewänder und fasteten und bedeckten ihren Körper mit einem Bußgewand.
Oh Araht, ich möchte, dass du die innere Beziehung zwischen dem Fischen des Meeres und dem Kürbis verstehst.
Es gibt einen machtvollen Engel, der über die Fische des Meeres und die Elementarwesen des Kürbisses herrscht.
Der Fluss des Lebens, der durch die Fische des Meeres fließt, ist derselbe, der durch die Pflanzenfamilie des Kürbisses fließt.
Der feurige Engel, der über den Kürbis herrscht, ist dieselbe lodernde Flamme, die über alle Fische des riesigen Meeres herrscht.
Der Zelebrierende muss den Kürbis in einen Topf mit Wasser geben, das auf einer kleinen Flamme kocht.
Der Kürbis muss in Stücke geschnitten werden, bevor er in den Topf mit Wasser gegeben wird.
Dieser Topf muss vor dem Altar kochen.
Der Zelebrierende muss den dampfenden Topf segnen und dem Elementarwesen des Kürbisses befehlen, die Menschenmengen dazu zu bringen, ihre Sünden zu bereuen.
Die große weiße Hierarchie wird dir während des Rituals beistehen.
Das Kollegium der Eingeweihten wird mit dir an diesem großen Werk des Vaters arbeiten.
Die feurigen Mächte dieses Elementarwesens lodern intensiv in den glühenden Funken der universalen Flammen.
Während dieser Zeremonie der Elementalmagie wird die weiße Taube des Heiligen Geistes in dich eintreten, oh Araht!
Nun, in tiefe Meditation versunken, kannst du das Wort Jehovas hören, oh Arhat!
Vergiss nicht mein Bruder, vergiss nicht, oh Araht, das jeder Wirbel des Mentalkörpers einer heiligen Höhle entspricht, die in den Tiefen der Erde verborgen ist.
Während deine feurige Schlange durch die glühende Wirbelsäule deines Mentalkörpers aufsteigt, wirst du die Höhle betreten, die dem jeweiligen Wirbel entspricht.
Diese Höhlen, die durch das Feuer deines Leuchters erleuchtet ist, erstrahlen feurig.
Die Höhlen, in denen deine brennende Fackel noch nicht leuchtet, sind von Dunkelheit und Rauch erfüllt und nur du, oh Arhat, kannst diese Finsternis mit dem heiligen Feuer deines Leuchters vertreiben.
In jeder der dreiunddreißig Höhlen des Arhats sprüht das glühende Feuer des kosmischen Verstandes der Natur.
In jeder der dreiunddreißig Höhlen des Arhats, die sich in den Tiefen der Erde befinden, werden die heiligen Mysterien des Feuers zelebriert.
Wenn der Arhat seine Höhlen mit der Fackel seines Leuchters erleuchtet, verwandeln das Licht und das Feuer seinen Materie-Verstand ind den Christus-Verstand.
Nachdem Jona von dem Fisch ausgespuckt worden war, predigte er in Ninive und setzte sich neben einen Kürbis, um mit den Mächten des Verstandes zu arbeiten, die im Knistern der feurigen Glut des kosmischen Verstandes lodern.
Die Menschen verstehen das Symbol von Jona nicht, obwohl Christus nach drei Tagen auferstanden ist.
Die Menschen verlangten nach Zeichen von Christus, aber er gab ihnen nur das Zeichen von Jona.
Lege dein schäbiges Gewand ab, denn es ist voller Würmer aller Arten von Fäulnis.
Der Wurm der Fäulnis trocknet den Kürbis aus und tötet ihn.
Nur die Arahts dürfen das Ritual des Kürbisses zelebrieren.
Das gesamte heilige Kollegium wird mit weißen Gewändern bekleidet zum Tempel des heiligen Rituals gehen.
Nur einige Helfer werden eine blaue Tunika und einen blauen Umhang während des Rituals verwenden.
Während einiger Momente werden die Lichter gelöscht und der Tempel bleibt in Dunkelheit.
Nun wirst du verstehen, dass der Kürbis zur Mentalebene gehört.
Nun wirst du das Symbol von Jona, dem Propheten verstehen, der neben einem Kürbis saß.
Das kurzzeitige Löschen der Lichter während des Rituals symbolisiert den Schritt aus der Finsternis ins Licht.
Wir müssen all das Niedere von tierischer Natur aus uns hinauswerfen.
Das Mantram des Elementarwesens des Kürbisses ist Ka.
Während dieses Rituals soll ein orientalischer Gong erklingen.

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Die feurige Rose
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