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Das Vater Unser

Dienstag, 21. März 2017 - 16:30 Uhr  |  Kategorie: Mystik

Geschrieben von Samael Aun Weor

Von allen rituellen Gebeten ist das Vater Unser das mächtigste Gebet. Es ist ein magisches Gebet von immenser Kraft. Vorstellungskraft, Inspiration und Intuition sind die drei obligatorischen Wege der Einweihung.

Meister Huiracocha sagt Folgendes: „zuerst muss man im Inneren die spirituellen Dinge sehen und dann dem Verb oder dem göttlichen Wort lauschen, um unseren spirituellen Organismus für die Einweihung vorzubereiten.“

Diese Dreiheit finden wir in den drei ersten Bitten des Vater Unsers, wie folgt:

„Geheiligt werde dein Name“, das heißt, das göttliche Wort, der wunderbare Name Gottes, das schöpferische Wort.

„Dein Reich komme“, durch das Aussprechen des Wortes, durch die Mantrams kommt das innere Reich der heiligen Meister zu uns.

„Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“

Darin ist die Vereinigung mit Gott, die alles löst … mit diesen drei Bitten, sagt Krumm-Heller, haben wir alles erbeten. Und wenn wir das eines Tages erreichen, werden wir bereits Götter sein. Dann brauchen wir nicht mehr zu bitten.

Die gnostische Kirche bewahrt die vollständige geheime Lehre des Retters der Welt. Die gnostische Kirche ist die Religion der Freude und der Schönheit. Die gnostische Kirche ist der ursprüngliche Stamm, aus dem die römische Kirche und alle anderen Sekten, die den Christus anbeten, hervorgingen. Die gnostische Kirche ist die einzige Kirche, die im Geheimen die Doktrin bewahrt, die Christus seinen Jüngern von Mund zu Ohr weitergab.

Wir sind gegen keine Religion. Wir laden die Menschen aller heiligen Religionen ein, die den Herrn anbeten, unsere Geheimlehre zu studieren.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es Rituale des Lichts und Rituale der Finsternis gibt. Wir besitzen die geheimen Rituale des Retters der Welt.

Wir verachten keine Religion oder schätzen sie gering. Alle Religionen sind kostbare Perlen auf der goldenen Schnur der Göttlichkeit. Wir stellen nur fest, dass die Gnosis die Flamme ist, aus der alle Religionen des Universums hervorgehen. Das ist alles.


Bisher 2 Kommentar(e)

#1  |  09.01.2018, 10:10 Uhr  |  Rainer Hennen

Wie kann ich die Geheimlehre studieren, wenn sie geheim gehalten wird?


#2  |  09.11.2019, 13:15 Uhr  |  Mark David Vinzens

„Wir verachten keine Religion oder schätzen sie gering. Alle Religionen sind kostbare Perlen auf der goldenen Schnur der Göttlichkeit. Wir stellen nur fest, dass die Gnosis die Flamme ist, aus der alle Religionen des Universums hervorgehen. Das ist alles.“ Wunderbar in Worte gefasst. Eine Buchempfehlung zum Thema: „Gnosis: Divine Wisdom“ von Frithjof Schuon. Ich zitiere Schuon: „Gott ist ›Licht‹, ›bevor‹ er ›Wärme‹ ist, wenn man so sagen darf; die Gnosis ›hat Vorrang‹ vor der Liebe, oder besser, diese ›folgt‹ jener, denn die Gnosis umfasst die Liebe auf ihre Weise, wohingegen die Liebe nichts anderes ist als die aus der Gnosis ›hervorgegangene‹ Seligkeit. Man kann das Falsche lieben, ohne dass die Liebe aufhörte, das zu sein, was sie ist; man kann jedoch nicht in gleicher Weise das Falsche ›erkennen‹, das heißt, die Erkenntnis kann sich nicht über ihren Gegenstand täuschen, ohne aufzuhören, das zu sein, was sie ist; der Irrtum schließt immer einen Mangel an Erkenntnis ein“



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