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Der Hügel von Chapultepec

Donnerstag, 29. Dezember 2016 - 18:12 Uhr  |  Kategorie: Anthropologie

von Samael Aun Weor

In diesem Kapitel betrachten wir einen Ausschnitt aus einem mexikanischen Kodex über den Hügel von Chapultepec. Auf dem Hügel sehen wir eine Grille oder einen Grashüpfer. Im edlen Rom der Cäsaren wurde die Grille in vergoldeten Käfigen zu hohen Preisen verkauft.

Auf dem Hügel von Chapultepec gibt es einen Aztekentempel im Jinas-Zustand. Jetzt können wir verstehen, warum dieser Hügel von den Azteken als heilig angesehen wurde. Die Indianer Mexikos machten lange mystische Pilgerfahrten nach Chapultepec.

Wenn wir den Ausschnitt des mexikanischen Kodex sorgfältig betrachten, sehen wir zwei menschliche Wesen, die über dem Hügel schweben; diese zwei Wesen befinden sich im Astralkörper. Einer davon spricht einen Ton aus, der seinen Lippen entspringt wie zwei Lichtwellen.

Diese Note ist das hohe und helle Zirpen der Grille, dieses Geräusch ist die Schlüsselnote des Logos. Der Logos klingt.

Die gesamte Natur ist die Inkarnation des Wortes und das Wort ist die Schlüsselnote der Grille. Diese Note ist ein Chor; in diesem unaussprechlichen Chor befindet sich unsere Schlüsselnote. Wenn ein Musiker diese Note mit einem Instrument spielen würde, würden wir sofort tot umfallen. Es gibt nichts in der Natur, was nicht seine Schlüsselnote hat. Wer sich mit freiem Willen in den Astralkörper begeben will, muss einschlafen, indem er mental die Silbe La spricht und mit der Silbe Ra abwechselt.

Sprecht diese zwei Silben mental abwechselnd und getrennt aus. Der Schüler möge versuchen, den hohen Klang der Grille zu hören; dieser Klang kommt aus den Gehirnzellen. Man braucht einen ruhigen Verstand, ausreichende Müdigkeit und große Aufmerksamkeit bei dem, was man macht. Wenn die Übung richtig ausgeführt wurde, wird der Schüler sobald er in jenen Übergangszustand, der zwischen dem Wachsein und dem Schlaf existiert, eintritt, in seinem Gehirn den hohen Klang der Grille wahrnehmen. Der Schüler soll dann ein bisschen mehr einschlafen und den Nachhall dieses Klanges durch die Willenskraft verstärken. Dann soll er sich von seinem Bett erheben und aus seinem Zimmer gehen in Richtung des Tempels von Chapultepec, zur gnostischen Kirche, oder wohin er möchte.

Wenn wir sagen, dass er sich von seinem Bett erheben soll, muss das in Tatsachen umgesetzt werden; der Schüler muss sich von seinem Bett erheben. Das ist keine mentale Übung, es geht nicht darum, sich mental zu erheben, der Schüler soll sich tatsächlich erheben.

Die Natur wird schon dafür sorgen, den physischen und den astralen Körper zu trennen, damit der Astrale frei wird, und der Physische im Bett bleibt. Was der Schüler machen muss, ist, sich von seinem Bett erheben, das ist alles. Mit diesem Schlüssel werden unsere gnostischen Schüler sich im Astralkörper zu den Tempeln der Mysterien der Weißen Loge begeben können.

Es wäre sehr vorteilhaft, wenn die Schüler dieses Tierchen (die Grille) in ihrem Zimmer hätten; so würden sie sich besser konzentrieren. Wenn wir uns auf diesen Klang konzentrieren, wird er bald in unserem Gehirn erklingen.

Man kann diese Tierchen in kleinen Käfigen halten. Mit diesem Schlüssel können wir zu den großen Tempeln der Weißen Loge gelangen. Wer die okkulte Wissenschaft kennenlernen will, muss mit dem Astralkörper reisen. Die okkulte Wissenschaft wird in den inneren Welten studiert. Nur wenn man persönlich mit den Meistern spricht, kann man die okkulte Wissenschaft kennenlernen.

Die intellektuellen Theorien der physischen Welt dienen nur dazu, dem Verstand und dem Gehirn zu schaden. Der Leiter des Tempels von Chapultepec ist der Meister Rasmussen. Zwei Wächter mit flammenden Schwertern bewachen den Eingang zum Tempel; in diesem Tempel studiert man die antike Weisheit, in diesem Tempel versammeln sich die großen Meister der Weißen Loge.


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