Der Mensch ist das Ergebnis seiner eigenen Gedanken und seiner mentalen Umgebung.
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Der Innerste

Donnerstag, 05. Januar 2017 - 08:18 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

von Samael Aun Weor

 Der heilige Paulus sagte: „Erinnert euch, dass eure Körper Tempel des lebendigen Gottes sind und dass der Höchste in euch wohnt“.

Der Höchste ist unser göttliches Ich, ist unser Geist, ist der Innerste. Der Innerste ist das Göttlichste, das wir in uns haben.

Es ist Gott unter uns. Der Innerste ist schön, erhaben, rein. Der Innerste hat zwei Dinge: die Seele und den Körper. Die Seele steht in Beziehung mit dem Sympathikus. Der Innerste steht in Beziehung mit dem Zentralnervensystem; d.h., mit der Wirbelsäule.

Die Seele leidet, genießt, arbeitet, sammelt Erfahrungen, begeht Fehler, sie ist unvollkommen. Die Seele begeht Sünden. Die Seele lässt sich von Leidenschaften verführen und deswegen leidet sie. Wenn die Seele ein Engel werden will, hat sie keine andere Wahl als ihre Fehler auszulöschen, rein zu werden, sich zu läutern, sich zu reinigen, um die Vereinigung mit dem Innersten zu erreichen.

Wenn die Seele mit dem Innersten verschmilzt, d.h., wenn sie sich mit dem Innersten vermischt, wenn sie eins wird mit Ihm, dann verwandelt sie sich in einen Engel.

Der Innerste ist eine Flamme. Die Seele ist auch eine Flamme. Wenn die beiden Flammen sich vereinigen, bilden sie eine einzige Flamme. Diese Flamme ist ein Engel.

Also sind die Engel perfekte Menschen. Seelen, die bereut haben. Menschen, die ihre Sünden bereut haben. Ihre Niedertracht, ihre Unzucht, ihren Ehebruch, ihre Morde, usw. Gott ist der Innerste, der in uns ist. Der universelle Geist des Lebens. Er ist das göttliche Feuer, das im Stein ist, im Wasser, in der Luft, im gesamten Raum. Das Unendliche wird durch das göttliche Feuer beseelt.

Gott ist ein Meer aus brennendem Feuer. Überall ist das brennende Feuer. Das Feuer ist Gott. Das Feuer ist Pfingsten. Es ist Gott. Das Feuer, das Moses im Dornenbusch gesehen hat, ist Gott. Der Innerste, den wir in uns haben ist, eine Flamme aus göttlichem Feuer: Es ist Gott in uns. Der Innerste ist der göttliche Mensch, er ist der himmlische Mensch, der in uns selbst ist.

Wenn die Seele sich mit dem Innersten vermischt, verwandelt sie sich in Ihn selbst. Dann werden wir zu Engeln. Die Engel sind in der Natur, in den Flüssen, im Meer, in den Wolken, in den Vulkanen. Überall.


Chac Mool

Mittwoch, 04. Januar 2017 - 08:44 Uhr  |  Kategorie: Anthropologie

Geschrieben von Samael Aun Weor

Der Chac Mool des aztekischen Mexiko ist großartig. Der Chac Mool existierte tatsächlich, er war ein inkarnierter Adept, einer der großen Eingeweihten der mächtigen Schlangenkultur des alten Mexiko und des großen Tenochtitlan.

Das Grab des Chac Mool wurde entdeckt und seine Überresten wurden gefunden. Es besteht also kein Zweifel, dass der Chac MooI tatsächlich existierte. Wenn man die Figur des liegenden Chac Mool betrachtet, stellt man fest, dass er die gleiche Position einnimmt wie die Eingeweihten Ägyptens, wenn sie im Astralkörper reisen wollten und dabei das Mantram Fa-Ra-On aussprachen. Im Nabelbereich des Chac MooI aber stellen wir etwas Eigenartiges fest; Er ist als Schale oder Gefäß ausgebildet, wie um etwas zu empfangen. Das Sonnengeflecht ist wirklich etwas Wunderbares und der Chac Mool hinterließ der Menschheit eine große Lehre.

Kundalini oder die feurige Schlange unserer magischen Kräfte hat im Bereich des Nabels, im Chakra des Solarplexus, einen großen Vorrat an solarer Energie gespeichert. Dieses magnetische Zentrum ist sehr wichtig für die Einweihung, denn es ist dieses Zentrum, das die Primärenergie empfängt, die unterteilt ist in zehn prachtvolle Strahlen. Diese Primärenergie zirkuliert durch die sekundären Nervenkanäle, wobei sie alle Chakren belebt und nährt. Der Solarplexus wird durch die Sonne regiert.

Wenn der Schüler eine wirklich objektive Hellsichtigkeit im wahrsten Sinn des Wortes erlangen will, muss er lernen, die solare Energie vom Speicher im Solarplexus bis zum Stirnchakra emporzuführen. Das Mantram Sui-Ra ist der Schlüssel, der es uns ermöglicht, solare Energie aus dem Solarplexus zu entnehmen und zum Stirnchakra empor zu leiten. Man vokalisiere dieses Mantram wie folgt: Suuuuiiii... Raaaa....

Eine Stunde täglich; das Resultat wird das positive Erwachen des Stirnchakras sein. Wenn wir solare Kraft für das Kehlkopfchakra benötigen, müssen wir das Mantram Sue-Ra wie folgt vokalisieren: Suuuueeee.... Raaaa 

Benötigen wir solare Energie für das Herzchakra, vokalisieren wir das Mantram Suo-Ra auf folgende Weise: Suuuuoooo....Raaaa.

Alles wird im großen Mantram Suo-Ra zusammengefasst, in dem sich nach den Veden und Sastras der schweigende Ghandarva (der himmlische Musikant) manifestiert. Es ist notwendig, die im Solarplexus deponierte solare Energie nutzen zu wissen. Es ist ratsam, dass die Aspiranten für die Einweihung sich auf den Rücken legen, die Knie angewinkelt, die Füße auf dem Bett (siehe Position des Chac Mool). Es ist klar, dass, wenn man die Fußsohlen auf das Bett stellt, die Knie erhoben sind, zum Himmel gerichtet, zu Urania.

In dieser Position stelle sich der Schüler vor, dass die Energie der Sonne sein Sonnengeflecht durchdringt und es vibrieren und rotieren lässt, von links nach rechts, wie die Zeiger einer Uhr, die man von vorne betrachtet. Diese Übung kann täglich eine Stunde lang durchgeführt werden. Das Grundmantram für dieses Chakra ist der Vokal U. Der Klang dieses Vokales kann so verlängert werden: Uuuuu  

Ein erwachtes Sonnengeflecht belebt alle Chakras des Organismus in großartiger Weise. So bereiten wir uns auf die Einweihung vor.

Der Chac Mool wurde in der Schlangenkultur Mexikos verehrt. Zwei Kriegerkasten beteten ihn an. Der Chac Mool wurde bei großen Prozessionen mitgetragen und in die Tempel der Azteken gebracht, wo er von der Menge verehrt wurde. Zu ihm betete man auch um Regen für die Erde. Dieser große Meister hilft allen, die ihn anrufen. Man kann auch Amulette mit der Gestalt des Chac Mool anfertigen und um den Hals tragen oder kleine Figuren von ihm aufstellen.

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Christliche Magie der Azteken

 


Reinkarnation und Karma

Samstag, 31. Dezember 2016 - 15:26 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

von Samael Aun Weor

Die niedergeschmetterte Seele sieht im Schoße der Unendlichkeit Tausende von unaussprechlichen Wesen oder Engeln, Erzengeln, Thronen, Tugenden, Mächten, usw., und dann versteht sie, dass diese göttlichen Wesen Menschen waren, die sich vervollkommnet haben und in der Schule des Lebens viel gelitten haben. Die Seele versteht, dass das Leben eine Schule ist, und wünscht sich, in diese Schule des Lebens zurückzukehren, um sich zu vervollkommnen.

Wenn die Seele in diese Schule des Lebens zurückkehren möchte, um sich zu vervollkommnen, wenn die Seele in die Welt zurückkehren möchte, dann bringen die Engel des Schicksals diese Seele zu einem neuen Heim: die Engel des Schicksals verbinden die Seele, oder besser gesagt, verknüpfen die Seele mit dem Spermazoiden des Samens des Vaters.

Dieses Spermazoid, das von der Seele ausgewählt wurde, die geboren werden wird, befruchtet die Gebärmutter. Im mütterlichen Bauch verweilt die Seele neun Monate lang und bildet ihren neuen physischen Körper. Dennoch ist die Seele nicht gefangen, denn sie kann aus dem mütterlichen Bauch und ihrem Körper ein und austreten, sooft sie will. Nach neun Monaten wird die Seele mit ihrem neuen Körper eines Kindes geboren.

Wenn wir in der vergangenen Reinkarnation unseren Nächsten sehr geschadet haben, dann werden wir nun die Konsequenzen spüren und wir werden mit viel Unglück geboren; unsere Geschäfte scheitern, die Armut verfolgt uns und wir leiden sehr viel. Wenn wir zuvor einem Anderen die Frau weggenommen haben, dann wird sie nun uns weggenommen; wenn wir schlechte Eltern waren, wenn wir unsere Kinder nicht gut behandelt haben, dann werden wir nun an einen Ort geboren, der bitterer ist als Galle.

Unsere Eltern werden uns auf die gleiche Art leiden lassen, auf die wir unsere Kinder in der vergangenen Reinkarnation leiden ließen. Wer Blitze säht, für den gibt es keinen anderen Weg als Sturm zu ernten. Man wird den Mais essen, den man säht, jeder erntet, was er säht.

Wenn Gott eine Seele aussendet, um in Bequemlichkeit zu leben, ohne dass sie etwas Gutes getan hat und andere, ohne dass sie etwas Schlechtes getan haben, im Elend geboren werden lässt, wo bleibt die Gerechtigkeit Gottes?

Ein Genie wird ein Genie, weil er sich in Millionen von Leben angestrengt hat, um sich zu vervollkommnen. Wir sind das Ergebnis unserer vergangenen Reinkarnationen. Mit dem Maß, mit dem du misst, wirst du gemessen werden. Es gibt 42 Meister des Karma.

Das Karma ist das Gesetz des Ausgleichs. In jeder Reinkarnation werden wir vollkommener. Wir sind Millionen mal auf diese Welt gekommen und wir werden weiter leben müssen, bis wir uns vervollkommnet haben. Es gibt ein System, um uns an unsere vergangenen Reinkarnationen zu erinnern: Dieses System ist die Übung des Rückblicks.

Der Schüler legt sich jede Nacht zu Bett und praktiziert dann die Übung des Rückblicks. Der Schüler beginnt damit, sich an alle Dinge zu erinnern, die eine Stunde bevor er zu Bett ging geschehen sind, dann an alles, was zwei Stunden zuvor geschehen ist, dann an jeden Augenblick des Nachmittags und des Vormittags, an alles, was sich am Tag ereignet hat.

Der Schüler wird sich anstrengen, um sich an alle Dinge von gestern und vorgestern zu erinnern. Man muss sich anstrengen, um sich an alles zu erinnern, was in einem Monat, in zwei Monaten, in drei, in einem Jahr, in zehn Jahren, in zwanzig Jahren geschehen ist, bis man sich minutiös an die Geschichte seines Lebens erinnert.

Der Schüler soll sich an die ersten fünf Jahre seines Lebens erinnern. Der Schüler wird bemerken, dass das sehr schwierig ist. Es ist sehr schwierig, sich an diese Jahre zu erinnern; aber es gibt ein Geheimnis um sich an sie zu erinnern: Der Schüler soll einschlafen, während er innerlich die folgenden Mantrams (Worte der Kraft) singt: Ra-Om ... Ga-Om ...

Der Schüler schläft ein, während er diese beiden Worte innerlich singt und er strengt sich in seinem Traum an, um sich an alle Dinge zu erinnern, die während der ersten fünf Jahre seiner Geschichte geschehen sind, in der Kindheit.

Die Träume sind wahr. Unsere Schüler sollen die Bibel aufschlagen und das Buch Daniel studieren, damit sie lernen. Nachdem unsere Schüler sich an ihr gesamtes aktuelles Leben erinnert haben, sollen sie sich anstrengen, um sich an die letzten Momente ihrer vergangenen Reinkarnation zu erinnern.

Wenn der Schüler es erreicht, ruhig zu schlafen, während er diese Übung macht, dann wird er sich in kurzer Zeit in seinen Träumen an seine gesamte vergangene Reinkarnation erinnern. Mit diesem Geheimnis kann sich jeder Schüler, nicht nur an seine vergangene Reinkarnation erinnern, sondern er kann sich auch an alle seine vergangenen Reinkarnationen erinnern.

Was notwendig ist, ist jede Nacht zu üben, bis man Erfolg hat und viel Glauben zu haben.


Der Hügel von Chapultepec

Donnerstag, 29. Dezember 2016 - 18:12 Uhr  |  Kategorie: Anthropologie

von Samael Aun Weor

In diesem Kapitel betrachten wir einen Ausschnitt aus einem mexikanischen Kodex über den Hügel von Chapultepec. Auf dem Hügel sehen wir eine Grille oder einen Grashüpfer. Im edlen Rom der Cäsaren wurde die Grille in vergoldeten Käfigen zu hohen Preisen verkauft.

Auf dem Hügel von Chapultepec gibt es einen Aztekentempel im Jinas-Zustand. Jetzt können wir verstehen, warum dieser Hügel von den Azteken als heilig angesehen wurde. Die Indianer Mexikos machten lange mystische Pilgerfahrten nach Chapultepec.

Wenn wir den Ausschnitt des mexikanischen Kodex sorgfältig betrachten, sehen wir zwei menschliche Wesen, die über dem Hügel schweben; diese zwei Wesen befinden sich im Astralkörper. Einer davon spricht einen Ton aus, der seinen Lippen entspringt wie zwei Lichtwellen.

Diese Note ist das hohe und helle Zirpen der Grille, dieses Geräusch ist die Schlüsselnote des Logos. Der Logos klingt.

Die gesamte Natur ist die Inkarnation des Wortes und das Wort ist die Schlüsselnote der Grille. Diese Note ist ein Chor; in diesem unaussprechlichen Chor befindet sich unsere Schlüsselnote. Wenn ein Musiker diese Note mit einem Instrument spielen würde, würden wir sofort tot umfallen. Es gibt nichts in der Natur, was nicht seine Schlüsselnote hat. Wer sich mit freiem Willen in den Astralkörper begeben will, muss einschlafen, indem er mental die Silbe La spricht und mit der Silbe Ra abwechselt.

Sprecht diese zwei Silben mental abwechselnd und getrennt aus. Der Schüler möge versuchen, den hohen Klang der Grille zu hören; dieser Klang kommt aus den Gehirnzellen. Man braucht einen ruhigen Verstand, ausreichende Müdigkeit und große Aufmerksamkeit bei dem, was man macht. Wenn die Übung richtig ausgeführt wurde, wird der Schüler sobald er in jenen Übergangszustand, der zwischen dem Wachsein und dem Schlaf existiert, eintritt, in seinem Gehirn den hohen Klang der Grille wahrnehmen. Der Schüler soll dann ein bisschen mehr einschlafen und den Nachhall dieses Klanges durch die Willenskraft verstärken. Dann soll er sich von seinem Bett erheben und aus seinem Zimmer gehen in Richtung des Tempels von Chapultepec, zur gnostischen Kirche, oder wohin er möchte.

Wenn wir sagen, dass er sich von seinem Bett erheben soll, muss das in Tatsachen umgesetzt werden; der Schüler muss sich von seinem Bett erheben. Das ist keine mentale Übung, es geht nicht darum, sich mental zu erheben, der Schüler soll sich tatsächlich erheben.

Die Natur wird schon dafür sorgen, den physischen und den astralen Körper zu trennen, damit der Astrale frei wird, und der Physische im Bett bleibt. Was der Schüler machen muss, ist, sich von seinem Bett erheben, das ist alles. Mit diesem Schlüssel werden unsere gnostischen Schüler sich im Astralkörper zu den Tempeln der Mysterien der Weißen Loge begeben können.

Es wäre sehr vorteilhaft, wenn die Schüler dieses Tierchen (die Grille) in ihrem Zimmer hätten; so würden sie sich besser konzentrieren. Wenn wir uns auf diesen Klang konzentrieren, wird er bald in unserem Gehirn erklingen.

Man kann diese Tierchen in kleinen Käfigen halten. Mit diesem Schlüssel können wir zu den großen Tempeln der Weißen Loge gelangen. Wer die okkulte Wissenschaft kennenlernen will, muss mit dem Astralkörper reisen. Die okkulte Wissenschaft wird in den inneren Welten studiert. Nur wenn man persönlich mit den Meistern spricht, kann man die okkulte Wissenschaft kennenlernen.

Die intellektuellen Theorien der physischen Welt dienen nur dazu, dem Verstand und dem Gehirn zu schaden. Der Leiter des Tempels von Chapultepec ist der Meister Rasmussen. Zwei Wächter mit flammenden Schwertern bewachen den Eingang zum Tempel; in diesem Tempel studiert man die antike Weisheit, in diesem Tempel versammeln sich die großen Meister der Weißen Loge.

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