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Chac Mool

Mittwoch, 04. Januar 2017 - 08:44 Uhr  |  Kategorie: Anthropologie

Geschrieben von Samael Aun Weor

Der Chac Mool des aztekischen Mexiko ist großartig. Der Chac Mool existierte tatsächlich, er war ein inkarnierter Adept, einer der großen Eingeweihten der mächtigen Schlangenkultur des alten Mexiko und des großen Tenochtitlan.

Das Grab des Chac Mool wurde entdeckt und seine Überresten wurden gefunden. Es besteht also kein Zweifel, dass der Chac MooI tatsächlich existierte. Wenn man die Figur des liegenden Chac Mool betrachtet, stellt man fest, dass er die gleiche Position einnimmt wie die Eingeweihten Ägyptens, wenn sie im Astralkörper reisen wollten und dabei das Mantram Fa-Ra-On aussprachen. Im Nabelbereich des Chac MooI aber stellen wir etwas Eigenartiges fest; Er ist als Schale oder Gefäß ausgebildet, wie um etwas zu empfangen. Das Sonnengeflecht ist wirklich etwas Wunderbares und der Chac Mool hinterließ der Menschheit eine große Lehre.

Kundalini oder die feurige Schlange unserer magischen Kräfte hat im Bereich des Nabels, im Chakra des Solarplexus, einen großen Vorrat an solarer Energie gespeichert. Dieses magnetische Zentrum ist sehr wichtig für die Einweihung, denn es ist dieses Zentrum, das die Primärenergie empfängt, die unterteilt ist in zehn prachtvolle Strahlen. Diese Primärenergie zirkuliert durch die sekundären Nervenkanäle, wobei sie alle Chakren belebt und nährt. Der Solarplexus wird durch die Sonne regiert.

Wenn der Schüler eine wirklich objektive Hellsichtigkeit im wahrsten Sinn des Wortes erlangen will, muss er lernen, die solare Energie vom Speicher im Solarplexus bis zum Stirnchakra emporzuführen. Das Mantram Sui-Ra ist der Schlüssel, der es uns ermöglicht, solare Energie aus dem Solarplexus zu entnehmen und zum Stirnchakra empor zu leiten. Man vokalisiere dieses Mantram wie folgt: Suuuuiiii... Raaaa....

Eine Stunde täglich; das Resultat wird das positive Erwachen des Stirnchakras sein. Wenn wir solare Kraft für das Kehlkopfchakra benötigen, müssen wir das Mantram Sue-Ra wie folgt vokalisieren: Suuuueeee.... Raaaa 

Benötigen wir solare Energie für das Herzchakra, vokalisieren wir das Mantram Suo-Ra auf folgende Weise: Suuuuoooo....Raaaa.

Alles wird im großen Mantram Suo-Ra zusammengefasst, in dem sich nach den Veden und Sastras der schweigende Ghandarva (der himmlische Musikant) manifestiert. Es ist notwendig, die im Solarplexus deponierte solare Energie nutzen zu wissen. Es ist ratsam, dass die Aspiranten für die Einweihung sich auf den Rücken legen, die Knie angewinkelt, die Füße auf dem Bett (siehe Position des Chac Mool). Es ist klar, dass, wenn man die Fußsohlen auf das Bett stellt, die Knie erhoben sind, zum Himmel gerichtet, zu Urania.

In dieser Position stelle sich der Schüler vor, dass die Energie der Sonne sein Sonnengeflecht durchdringt und es vibrieren und rotieren lässt, von links nach rechts, wie die Zeiger einer Uhr, die man von vorne betrachtet. Diese Übung kann täglich eine Stunde lang durchgeführt werden. Das Grundmantram für dieses Chakra ist der Vokal U. Der Klang dieses Vokales kann so verlängert werden: Uuuuu  

Ein erwachtes Sonnengeflecht belebt alle Chakras des Organismus in großartiger Weise. So bereiten wir uns auf die Einweihung vor.

Der Chac Mool wurde in der Schlangenkultur Mexikos verehrt. Zwei Kriegerkasten beteten ihn an. Der Chac Mool wurde bei großen Prozessionen mitgetragen und in die Tempel der Azteken gebracht, wo er von der Menge verehrt wurde. Zu ihm betete man auch um Regen für die Erde. Dieser große Meister hilft allen, die ihn anrufen. Man kann auch Amulette mit der Gestalt des Chac Mool anfertigen und um den Hals tragen oder kleine Figuren von ihm aufstellen.

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Christliche Magie der Azteken

 

Reinkarnation und Karma

Samstag, 31. Dezember 2016 - 15:26 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

von Samael Aun Weor

Die niedergeschmetterte Seele sieht im Schoße der Unendlichkeit Tausende von unaussprechlichen Wesen oder Engeln, Erzengeln, Thronen, Tugenden, Mächten, usw., und dann versteht sie, dass diese göttlichen Wesen Menschen waren, die sich vervollkommnet haben und in der Schule des Lebens viel gelitten haben. Die Seele versteht, dass das Leben eine Schule ist, und wünscht sich, in diese Schule des Lebens zurückzukehren, um sich zu vervollkommnen.

Wenn die Seele in diese Schule des Lebens zurückkehren möchte, um sich zu vervollkommnen, wenn die Seele in die Welt zurückkehren möchte, dann bringen die Engel des Schicksals diese Seele zu einem neuen Heim: die Engel des Schicksals verbinden die Seele, oder besser gesagt, verknüpfen die Seele mit dem Spermazoiden des Samens des Vaters.

Dieses Spermazoid, das von der Seele ausgewählt wurde, die geboren werden wird, befruchtet die Gebärmutter. Im mütterlichen Bauch verweilt die Seele neun Monate lang und bildet ihren neuen physischen Körper. Dennoch ist die Seele nicht gefangen, denn sie kann aus dem mütterlichen Bauch und ihrem Körper ein und austreten, sooft sie will. Nach neun Monaten wird die Seele mit ihrem neuen Körper eines Kindes geboren.

Wenn wir in der vergangenen Reinkarnation unseren Nächsten sehr geschadet haben, dann werden wir nun die Konsequenzen spüren und wir werden mit viel Unglück geboren; unsere Geschäfte scheitern, die Armut verfolgt uns und wir leiden sehr viel. Wenn wir zuvor einem Anderen die Frau weggenommen haben, dann wird sie nun uns weggenommen; wenn wir schlechte Eltern waren, wenn wir unsere Kinder nicht gut behandelt haben, dann werden wir nun an einen Ort geboren, der bitterer ist als Galle.

Unsere Eltern werden uns auf die gleiche Art leiden lassen, auf die wir unsere Kinder in der vergangenen Reinkarnation leiden ließen. Wer Blitze säht, für den gibt es keinen anderen Weg als Sturm zu ernten. Man wird den Mais essen, den man säht, jeder erntet, was er säht.

Wenn Gott eine Seele aussendet, um in Bequemlichkeit zu leben, ohne dass sie etwas Gutes getan hat und andere, ohne dass sie etwas Schlechtes getan haben, im Elend geboren werden lässt, wo bleibt die Gerechtigkeit Gottes?

Ein Genie wird ein Genie, weil er sich in Millionen von Leben angestrengt hat, um sich zu vervollkommnen. Wir sind das Ergebnis unserer vergangenen Reinkarnationen. Mit dem Maß, mit dem du misst, wirst du gemessen werden. Es gibt 42 Meister des Karma.

Das Karma ist das Gesetz des Ausgleichs. In jeder Reinkarnation werden wir vollkommener. Wir sind Millionen mal auf diese Welt gekommen und wir werden weiter leben müssen, bis wir uns vervollkommnet haben. Es gibt ein System, um uns an unsere vergangenen Reinkarnationen zu erinnern: Dieses System ist die Übung des Rückblicks.

Der Schüler legt sich jede Nacht zu Bett und praktiziert dann die Übung des Rückblicks. Der Schüler beginnt damit, sich an alle Dinge zu erinnern, die eine Stunde bevor er zu Bett ging geschehen sind, dann an alles, was zwei Stunden zuvor geschehen ist, dann an jeden Augenblick des Nachmittags und des Vormittags, an alles, was sich am Tag ereignet hat.

Der Schüler wird sich anstrengen, um sich an alle Dinge von gestern und vorgestern zu erinnern. Man muss sich anstrengen, um sich an alles zu erinnern, was in einem Monat, in zwei Monaten, in drei, in einem Jahr, in zehn Jahren, in zwanzig Jahren geschehen ist, bis man sich minutiös an die Geschichte seines Lebens erinnert.

Der Schüler soll sich an die ersten fünf Jahre seines Lebens erinnern. Der Schüler wird bemerken, dass das sehr schwierig ist. Es ist sehr schwierig, sich an diese Jahre zu erinnern; aber es gibt ein Geheimnis um sich an sie zu erinnern: Der Schüler soll einschlafen, während er innerlich die folgenden Mantrams (Worte der Kraft) singt: Ra-Om ... Ga-Om ...

Der Schüler schläft ein, während er diese beiden Worte innerlich singt und er strengt sich in seinem Traum an, um sich an alle Dinge zu erinnern, die während der ersten fünf Jahre seiner Geschichte geschehen sind, in der Kindheit.

Die Träume sind wahr. Unsere Schüler sollen die Bibel aufschlagen und das Buch Daniel studieren, damit sie lernen. Nachdem unsere Schüler sich an ihr gesamtes aktuelles Leben erinnert haben, sollen sie sich anstrengen, um sich an die letzten Momente ihrer vergangenen Reinkarnation zu erinnern.

Wenn der Schüler es erreicht, ruhig zu schlafen, während er diese Übung macht, dann wird er sich in kurzer Zeit in seinen Träumen an seine gesamte vergangene Reinkarnation erinnern. Mit diesem Geheimnis kann sich jeder Schüler, nicht nur an seine vergangene Reinkarnation erinnern, sondern er kann sich auch an alle seine vergangenen Reinkarnationen erinnern.

Was notwendig ist, ist jede Nacht zu üben, bis man Erfolg hat und viel Glauben zu haben.


Der Hügel von Chapultepec

Donnerstag, 29. Dezember 2016 - 18:12 Uhr  |  Kategorie: Anthropologie

von Samael Aun Weor

In diesem Kapitel betrachten wir einen Ausschnitt aus einem mexikanischen Kodex über den Hügel von Chapultepec. Auf dem Hügel sehen wir eine Grille oder einen Grashüpfer. Im edlen Rom der Cäsaren wurde die Grille in vergoldeten Käfigen zu hohen Preisen verkauft.

Auf dem Hügel von Chapultepec gibt es einen Aztekentempel im Jinas-Zustand. Jetzt können wir verstehen, warum dieser Hügel von den Azteken als heilig angesehen wurde. Die Indianer Mexikos machten lange mystische Pilgerfahrten nach Chapultepec.

Wenn wir den Ausschnitt des mexikanischen Kodex sorgfältig betrachten, sehen wir zwei menschliche Wesen, die über dem Hügel schweben; diese zwei Wesen befinden sich im Astralkörper. Einer davon spricht einen Ton aus, der seinen Lippen entspringt wie zwei Lichtwellen.

Diese Note ist das hohe und helle Zirpen der Grille, dieses Geräusch ist die Schlüsselnote des Logos. Der Logos klingt.

Die gesamte Natur ist die Inkarnation des Wortes und das Wort ist die Schlüsselnote der Grille. Diese Note ist ein Chor; in diesem unaussprechlichen Chor befindet sich unsere Schlüsselnote. Wenn ein Musiker diese Note mit einem Instrument spielen würde, würden wir sofort tot umfallen. Es gibt nichts in der Natur, was nicht seine Schlüsselnote hat. Wer sich mit freiem Willen in den Astralkörper begeben will, muss einschlafen, indem er mental die Silbe La spricht und mit der Silbe Ra abwechselt.

Sprecht diese zwei Silben mental abwechselnd und getrennt aus. Der Schüler möge versuchen, den hohen Klang der Grille zu hören; dieser Klang kommt aus den Gehirnzellen. Man braucht einen ruhigen Verstand, ausreichende Müdigkeit und große Aufmerksamkeit bei dem, was man macht. Wenn die Übung richtig ausgeführt wurde, wird der Schüler sobald er in jenen Übergangszustand, der zwischen dem Wachsein und dem Schlaf existiert, eintritt, in seinem Gehirn den hohen Klang der Grille wahrnehmen. Der Schüler soll dann ein bisschen mehr einschlafen und den Nachhall dieses Klanges durch die Willenskraft verstärken. Dann soll er sich von seinem Bett erheben und aus seinem Zimmer gehen in Richtung des Tempels von Chapultepec, zur gnostischen Kirche, oder wohin er möchte.

Wenn wir sagen, dass er sich von seinem Bett erheben soll, muss das in Tatsachen umgesetzt werden; der Schüler muss sich von seinem Bett erheben. Das ist keine mentale Übung, es geht nicht darum, sich mental zu erheben, der Schüler soll sich tatsächlich erheben.

Die Natur wird schon dafür sorgen, den physischen und den astralen Körper zu trennen, damit der Astrale frei wird, und der Physische im Bett bleibt. Was der Schüler machen muss, ist, sich von seinem Bett erheben, das ist alles. Mit diesem Schlüssel werden unsere gnostischen Schüler sich im Astralkörper zu den Tempeln der Mysterien der Weißen Loge begeben können.

Es wäre sehr vorteilhaft, wenn die Schüler dieses Tierchen (die Grille) in ihrem Zimmer hätten; so würden sie sich besser konzentrieren. Wenn wir uns auf diesen Klang konzentrieren, wird er bald in unserem Gehirn erklingen.

Man kann diese Tierchen in kleinen Käfigen halten. Mit diesem Schlüssel können wir zu den großen Tempeln der Weißen Loge gelangen. Wer die okkulte Wissenschaft kennenlernen will, muss mit dem Astralkörper reisen. Die okkulte Wissenschaft wird in den inneren Welten studiert. Nur wenn man persönlich mit den Meistern spricht, kann man die okkulte Wissenschaft kennenlernen.

Die intellektuellen Theorien der physischen Welt dienen nur dazu, dem Verstand und dem Gehirn zu schaden. Der Leiter des Tempels von Chapultepec ist der Meister Rasmussen. Zwei Wächter mit flammenden Schwertern bewachen den Eingang zum Tempel; in diesem Tempel studiert man die antike Weisheit, in diesem Tempel versammeln sich die großen Meister der Weißen Loge.


Das vielfältige Ich

Samstag, 24. Dezember 2016 - 10:14 Uhr  |  Kategorie: Psychologie

von Samael Aun Weor

Die Autoren, die behaupten, es gebe ein permanentes oder unveränderliches Ego oder Ich, sind aufrichtige Irrende mit sehr guten Absichten. Es ist wichtig zu wissen, dass wir in unserem lunaren, animalischen Körpern ein vielfältiges Ich haben.

Jede Empfindung, jede Emotion, jeder Gedanke, jedes Gefühl, Leidenschaft, Hass, Gewaltätigkeit, Eifersucht, Zorn, Habgier, Lüsternheit, Neid, Stolz, Faulheit, Gefräßigkeit, usw., beruhen auf kleinen Ichs, die weder miteinander verbunden noch irgendwie koordiniert sind.

Es existiert kein einheitliches Ich, sondern eine Vielzahl von schäbigen, schreienden und streitsüchtigen Ichs, die untereinander zanken, die um die Vormacht streiten. Die Mönche des Klosters des Berges Athos sind entzückt, wenn sie sich über all die kleinen Ichs bewusst werden, sie lernen sie zu steuern, sie von einem Zentrum zum anderen zu bewegen, usw.

Die Mönche knien nieder, heben ihre Arme mit abgewinkelten Ellbogen und sagen laut „Ego“ mit lang gezogener Aussprache, gleichzeitig versuchen sie den Punkt in ihrem Organismus zu finden, an dem das Wort Ego (Ich) widerhallt. Der Zweck dieser Übung ist es, das Ich zu fühlen, es von einem Zentrum zum anderen zu verschieben.

Die Ichs, die wir innerhalb unserer lunaren Körper haben, sind wahre, von uns selbst erzeugte, Dämonen. Solch ein Ich folgt automatisch einem anderen Ich und einige erscheinen in Begleitung von anderen, aber es existiert keine Ordnung in all dem, es gibt keine wahre Einheit, es gibt nur zufällige Verbindungen, kleine Gruppen, die sich unbewusst und subjektiv verbinden.

Jedes von diesen kleinen Ichs repräsentiert nur einen winzigen Teil der Gesamtheit unserer Funktionen, aber es glaubt irrtümlicherweise immer, das Ganze zu sein. Wenn das intellektuelle Tier, irrtümlicherweise Mensch genannt, ich sagt, hat es den Eindruck über sich in seiner Gesamtheit zu sprechen, aber in Wirklichkeit ist es nur eines der kleinen Ichs der Legion, das spricht.

Das Ich das heute vor dem Altar der Gnosis Treue schwört, glaubt das Ganze zu sein, das Einzige, der gesamte Mensch, aber es ist nur eines von vielen Ichs der Legion. Wenn das genannte Ich seine Vorherrschaft verliert, besetzt ein anderes Ich, das ein Feind der Gnosis ist, diesen Platz, und dann verwandelt sich dieses Individuum, das sehr begeistert von der Gnosis war, in einen Feind, der unsere Bewegung, unsere Doktrin, angreift, usw.

Das Ich, das heute einer Frau die unendliche Liebe schwört, hat den Eindruck das Einzige zu sein, der Herr, der gesamte Mensch und sagt: Ich verehre dich, ich liebe dich, ich gebe mein Leben für dich, usw., aber wenn dieses verliebte Ich durch ein anderes von seiner Position verdrängt wird, dann sehen wir, wie dieses Individuum die Frau verlässt und sich in eine andere verliebt, usw.

All diese kleinen Ichs sind wahre Dämonen, die in unseren lunaren Körper leben. All diese kleinen Ichs werden in den fünf Zentren der Maschine erzeugt. Diese fünf Zentren sind: intellektuell, emotional, motorisch, instinktiv und sexuell.

In unserer letzten Weihnachtsbotschaft sprachen wir ausführlich über die fünf Zentren der menschlichen Maschine. Es ist beklagenswert, dass die menschlichen Wesen, aus Mangel an Weisheit, in den fünf Zentren der Maschine unzählige Dämonen erzeugen, die Teile unseres Bewusstsein und unseres Lebens stehlen.

Es ist sicher und außer Frage, dass manchmal Dämonen oder fremde Ichs, von anderen Personen erschaffen, in die lunaren Körper eindringen. Diese fremden Ichs stehlen Teile unseres Bewusstseins, sie machen es sich in einem der fünf Zylinder der Maschine bequem und deswegen werden sie Teil unseres Egos (Ichs).

In Wirklichkeit hat das intellektuelle Tier keine wahre Individualität, es hat weder ein fortdauerndes Zentrum der Schwerkraft noch ein wahres Gefühl der moralischen Verantwortung. Das einzige Wertvolle, das einzige Wichtige, das wir in unseren lunaren Körpern haben, ist das Buddhata, die heilige Essenz, das psychische Material, das unglücklicherweise von den verschiedenen Einheiten, die in ihrer Gesamtheit das Ego, das vielfältige Ich bilden, verschwendet wird.

Viele pseudo-okkultistische und pseudo-esoterische Schulen teilen das Ich in zwei Teile. Sie behaupten, dass wir ein höheres, göttliches, unsterbliches Ich haben und glauben, dass dieses höhere Ich oder göttliche Ego das niedere Ich kontrollieren und total dominieren soll. Dieses Konzept ist total falsch, weil das höhere und das niedere zwei Teile der gleichen Sache sind.

Das Ich ist erfreut, sich in das höhere und niedere zu trennen. Dem Ich gefällt es zu glauben, dass ein Teil von ihm göttlich, ewig, unsterblich ist. Dem Ich gefällt es, gepriesen zu werden, verehrt zu werden, auf den Altar gestellt zu werden, vergöttert zu werden, usw.

In Wirklichkeit existiert so ein höheres oder heiliges Ich nicht, das Einzige, das wir in unseren lunaren Körpern haben, ist die Essenz und die Legion des Ichs, das ist alles. Atman, das Sein, hat nichts mit irgendeinen Teil des Ich zu tun. Das Sein ist das Sein und es ist jenseits jeder Art von Ich. Unser wahres Sein ist unpersönlich, kosmisch, unaussprechlich, fürchterlich göttlich.

Unglücklicherweise kann das intellektuelle Tier sein wahres Sein nicht inkarnieren (Atman- Buddhi-Manas), weil es nur lunare Körper besitzt, und diese sind nicht in der Lage die gewaltige elektrische Ladung unseres wahren Seins zu verkraften, wir würden sterben.

Die Dämonen, die die lunaren Körper bewohnen, sind nicht in jene tierische Körper eingesperrt, normalerweise treten sie ein und aus, reisen zu verschiedenen Plätzen oder schlendern unbewusst durch die verschiedenen molekularen Regionen der Natur. Nach dem Tod besteht das vielfältige Ich innerhalb der lunaren Körper weiter, und projiziert sich von hier aus zu irgendeinem Ort der Natur.

Die Medien des Spiritismus und des Spiritualismus leihen ihre Materie, ihre physischen Vehikel, diesen Ichs der Toten. Jene Ichs, obwohl sie ihre Identität belegen, obwohl sie beweisen der wahre angerufene Tote zu sein, sind sie nicht das wirkliche Sein des Verstorbenen.

Das Karma von Medien in ihren zukünftigen Leben wird die Epilepsie sein. Alle Epileptiker waren in ihren vergangenen Leben spiritistische oder spiritualistische Medien.

Nicht alle Einheiten, die das Ego (Ich) bilden, kehren in diese Welt zurück um sich wiederzuverkörpern oder in einem neuen Organismus wiedergeboren zu werden. Manche dieser Einheiten oder kleine Ichs trennen sich gewöhnlich von der Gruppe, um in die niederen Welten der Natur oder das untere Mineralreich einzutreten, andere genießen es, sich in einem Organismus des niederen Tierreiches, wie einem Pferd, Esel, Hund, usw., wiederzuverkörpern.

Die Meister der weißen Loge helfen gewöhnlich einigen herausragenden Toten, die sich für die Menschheit geopfert haben. Als wir uns entschieden hatten, das Leben von Pancho Villa, dem großen Helden der mexikanischen Revolution, zu studieren, fanden wir ihn in den niederen Welten. Er war immer noch besessen von der Idee zu töten und bedrohte alle Bewohner der Unterwelt mit seiner Pistole.

Allerdings ist dieser Pancho Villa des unteren Mineralreiches nicht alles. Das Beste von Pancho Villa lebt in der molekularen Welt. Sicherlich hat er die mittlere Stufe der Befreiung nicht erreicht, die einigen Desinkarnierten erlaubt, in den verschiedenen molekularen und elektronischen Reichen der Natur einen Urlaub zu genießen, aber er verweilt auf der Schwelle und wartet auf die Möglichkeit in eine neue Gebärmutter einzutreten.

Das, was sich wiederverkörpert von dem, was Pancho Villa war, wird niemals der Pancho Villa der unteren Welten sein, der schreckliche Mörder, sondern das Beste des Generals, jene Werte, die sich für die Menschheit geopfert haben, jene Werte, die ihr Blut für die Befreiung eines unterdrückten Volkes vergossen haben.

Der desinkarnierte General, oder vielmehr, alle wirklich brauchbaren Werte des Generals werden zurückkehren, werden sich wiederverkörpern, das große Gesetz wird ihn für seine Opfer mit dem höchsten Amt der Nation belohnen.

Wir erwähnten den Fall von Pancho Villa als Beispiel für unsere Leser. Dieser Mann erhielt besondere Hilfe als Dank für das große Opfer für die Menschheit. Andererseits gibt es auf der Welt Personen, die diese Hilfe nicht bekommen können, weil nichts übrig bliebe, wenn man alles entfernen würde, was dem Tierischen und Kriminellen angehört. Diese Art von menschlichen Bestien muss in die involutive Welt der Natur eintreten.

Ein bestimmter Eingeweihte litt unsäglich, weil er bei allen Proben der Keuschheit in den unteren Welten versagte, obwohl er vollkommene Keuschheit in der physischen Welt erreicht hatte. Jener Eingeweihte quälte sich, flehte und betete um höhere Hilfe bei seiner eigenen Mutter Kundalini

Seine göttliche Mutter half ihm. Sie, die feurige Schlange unserer magischen Kräfte, bat für ihn, für ihren Sohn, für den Eingeweihten und dieser wurde zum Prozess vor die Tribunale des Karmas gerufen. Die schrecklichen Herren des Karmas richteten und verurteilten ihn, und schickten ihn in den Abyssus, in die äußere Finsternis, wo nur Heulen und Zähneknirschen herrscht.

Der Eingeweihte hörte voll unendlichem Schrecken das entsetzliche Urteil, der kosmische Henker hob das Schwert und richtete es drohend auf den entsetzten Bruder, aber dieser fühlte, dass sich etwas in seinem Inneren bewegte und erstaunt beobachtete er wie ein Ich der Fornikation aus seinen lunaren Körpern entwich, eine Einheit, die von ihm selbst in vergangenen Reinkarnationen erschaffen wurde. Diese perverse lüsterne Einheit trat in die Involution der unteren Welten ein, und der Eingeweihte war somit frei von diesen inneren Bestien, die ihn so sehr quälten.

Tatsächlich ist das Ego eine Summe von verschiedenen, unterschiedlichen Einheiten. Es gibt kein dauerhaftes und unveränderliches Ich, das Einzige, was in unseren lunaren Körpern existiert, ist das vielfältige Ich (Legion von Teufeln).

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