Gott ist Liebe, seine Liebe erschafft und schafft erneut.
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Kategorie Esoterik  |  5 Beiträge vorhanden


Übung um die Intuition zu entwickeln

Montag, 29. Mai 2017 - 19:09 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

Geschrieben von Samael Aun Weor (Alle Rechte vorbehalten)

Es ist notwendig, dass der Hingebungsvolle des Pfades auf Messers Schneide die Entwicklung der Intuition vertieft.

Diese Fähigkeit befindet sich im Kronenchakra, dieses Chakra strahlt in der Zirbeldrüse, die der Sitz der Seele, des dritten Auges ist.

Die heutigen Wissenschaftler glauben mehr zu wissen als die alten Weisen der antiken Mysterienschulen und verneinen all diese Dinge und betrachten die Zirbeldrüse nur auf physischem Gebiet, als ob sie den großen Hierophanten einen Handschuh in ihr ehrwürdiges Gesicht schlagen wollten.

Die alten Weisen der antiken Zeiten ignorierten niemals, dass die Zirbeldrüse ein kleines rot-graues Gewebe ist, das sich im hinteren Bereich des Gehirns befindet.

Sie kannten sehr gut das Hormon, das von dieser Drüse ausgeschüttet wird, die so eng verbunden ist mit der Entwicklung der Sexualorgane. Nach dem Erwachsenwerden entartet diese Drüse in Bindegewebe, das nichts absondert; dann kommt die Impotenz, es gibt nur eine Ausnahme: die Gnostiker ...

Die Zirbeldrüse ist das Zentrum der intuitiven Polividenz.

Im Herzen manifestiert sich die Intuition als Vorahnung, aber in der Zirbeldrüse verwandelt sich diese Vorahnung in intuitive Bilder.

Es ist dringend, dass die Hingebungsvollen das mächtige Mantram der Intuition üben.

Dieses Mantram ist das Folgende: "Triiiiiinnnnn....". Verlängern sie den Ton des Vokals "I" und den Konsonanten "N", geben sie ihm den Ton einer Glocke.

Der Schüler, der in vollkommene Meditation versunken ist und mit ruhigem Verstand, soll sich in einen Zustand der Stille begeben und dann das heilige Mantram mental singen.

Man kann dieses Mantram so oft singen wie man möchte, nach ungefähr zehn Minuten sollte man den Gesang dieses Mantrams beenden und für eine unbestimmte Zeit mit ruhigem Verstand bleiben; wenn die große Stille uns überflutet, entsteht in uns die Erfahrung der großen Realität.

 


Der okkulte Weg

Montag, 03. April 2017 - 14:43 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

 

Geschrieben von Dion Fortune (alle Rechte vorbehalten)

Der mystische Weg, der zur Vereinigung mit Gott führt, ist so bekannt, dass oft vergessen wird, dass es einen anderen Weg gibt, der scheinbar in eine andere Richtung führt, aber am Ende zum selben Ziel führt. Wir sind so daran gewöhnt zu hören, dass die Abkehr von der Welt und die Verleugnung seiner Selbst der einzig wahre Weg für die Seele ist, die das Höchste sucht, dass wir es kaum zu flüstern wagen, dass es einen anderen Weg geben könnte, den Weg der Beherrschung der manifestierten Existenz und die Apotheose des Selbst.

Es gibt zwei Möglichkeiten Gott zu verehren: wir können ihn in der unmanifestierten Essenz verehren oder wir können ihn in seiner manifestierten Form verehren. Beide Wege sind legitim, sofern wir bei der Verehrung der manifestierten Form, die Essenz nicht vergessen und bei der Verehrung der Essenz diese nicht mit der manifestierten Form verwechseln, denn beides würde bedeuten, die Sünde des Götzendienstes zu begehen, die letztendlich nichts anders ist als eine falsche Gewichtung.

Der Mystiker versucht, Gott in der Essenz zu verehren; aber die unmanifestierte Essenz oder Wurzel Gottes entzieht sich dem menschlichen Bewusstsein. Deshalb muss der Mystiker, um den Gegenstand seiner Verehrung zu begreifen, das normale menschliche Bewusstsein transzendieren. Es ist nicht möglich, das innerste Wesen eines Zustandes der Existenz zu begreifen, außer wenn wir fähig sind, in es einzudringen und zumindest teilweise seine Erfahrungen zu teilen.

Der Mystiker hat deshalb die Aufgabe, sein Bewusstsein von den gewöhnlichen Fesseln der Form zu befreien.

In diese Richtung geht die asketische Disziplin, die das Niedere eliminiert, damit das Höhere befreit wird, um sich mit Gott zu vereinen und ihn dadurch kennenzulernen.

Der Weg des Mystikers ist ein Weg der Entsagung, bis er alle Grenzen seiner niederen Natur durchbricht und die Freiheit erreicht; dann bleibt nichts zurück, das ihn von Gott trennen könnte und seine Seele steigt empor zum Licht und kehrt nicht zurück.

Aber der andere Weg ist kein Weg der Entsagung, sondern ein Weg der Erfüllung; er besteht nicht darin, sich vom menschlichen Schicksal zu trennen, sondern in der Konzentration und Sublimation dieses Schicksals. Jede Seele, die diesen Weg nimmt, erlebt ihre eigene Erfahrung auf jeder Stufe und jedem Aspekt der manifestierten Existenz und bringt sie ins Gleichgewicht, spiritualisiert sie und absorbiert ihre Essenz.

Das Ziel jener, die diesen Weg gehen, ist es die vollständige Herrschaft über jeden Aspekt des erschaffenen Lebens zu erreichen. Aber wenn wir über Herrschaft sprechen, meinen wir nicht die Herrschaft eines Sklavenhaltes über seine Sklaven, sondern wir meinen die Herrschaft eines Virtuosen über sein Instrument; eine Herrschaft, die sich auf die Fähigkeit stützt, sich an dessen Natur anzupassen und in seinen Geist einzudringen und so ihre gesamte Kapazität der Interpretation auszuschöpfen.

Der Adept, der die Herrschaft über die Sphäre von Luna gewonnen hat, erklärt der Welt die Botschaft des Mondes und offenbart seine Mächte in vollkommenem Gleichgewicht.

Das Reich, über das der Meister des Tempels herrscht, ist keine absolute Monarchie. Er erlangt diese Meisterschaft nicht, damit Throne, Herrschaften und Mächte ihm dienen, sondern um ihnen Gottes Heilsbotschaft zu bringen und sie zu ihrem hohen Erbe zu rufen. Er ist ein Diener der Evolution; Es ist seine Aufgabe, Ordnung in das Chaos, Harmonie in die Disharmonie und unausgeglichene Kräfte ins Gleichgewicht zu bringen.

Die vedische Lehre der östlichen Tradition unterscheidet klar zwischen der Verehrung des unmanifestierten Gottes, der spirituellen Essenz der Schöpfung und der Verehrung der manifestierten Aspekte oder der Götter.

„Identifiziere das Selbst mit den Teilaspekten, die die Yoginis sind und die verschiedenen Mächte (Siddhis) werden erreicht. Identifiziere das Selbst mit der Maha-Yogini selbst und du wirst frei sein, denn du wirst nicht mehr du sein, sondern sie … Womit sich ein Mensch identifizieren sollte, hängt davon ab, was er will. Aber was auch immer es ist, er bekommt die Macht, wenn er sie will und dafür arbeitet.“ (World as Power von John Woodroffe)

Was sollte ein Mensch wollen? Das ist die nächste Frage, die wir uns stellen müssen. Die Antwort darauf hängt vollkommen von der Stufe der Evolution ab, die wir erreicht haben. Die Seele muss ihre menschlichen Erfahrungen vervollständigen, bevor sie bereit ist für die göttliche Vereinigung. Sie muss den Tiefpunkt des Abstiegs in die Materie durchlaufen, bevor sie auf den Pfad der Rückkehr gelangen kann. Wir sind nicht bereit für den mystischen Weg, bis wir uns dem Zeitpunkt unserer Freiheit vom Rad der Geburt und des Todes nähern; aber zu versuchen, diesem Rad zu früh zu entkommen, bedeutet unsere Ausbildung zu umgehen.

Wie eine Rennjacht, die die äußerste Markierungs-Boje umgeht und disqualifiziert wird; wir haben die Voraussetzungen der Befreiung nicht erfüllt, die verlangen, dass wir nichts umgehen und nur das hinter uns lassen, was wir beherrschen, ins Gleichgewicht gebracht haben und überwunden haben.

Es ist eine falsche Lehre, die von uns verlangt, etwas aus unserer Natur auszulöschen, das Gott dort eingepflanzt hat, so falsch und dumm wie ein temperamentvolles reinrassiges Fohlen zu verkrüppeln, nur weil es wild und ungebrochen ist. Die Liebe zur Schönheit, der lebendige Drang der sauberen, normalen, gesunden Instinkte, die Freude am Kampf, wir wären arme Kreaturen, ohne all das, das Gott uns gegeben hat und wir können davon ausgehen, dass er wusste, was er tat, als er es tat. Wer sind wir, um seiner Hände Werk zu richten und das zu verurteilen, was er für gut befunden hat?

Was das Gesetz Gottes verbietet, ist der Missbrauch dieser Dinge, nicht die Verwendung für die Zwecke, für die sie bestimmt sind. Der Pfad des täglichen Lebens bietet eine weitaus vernünftigere und effektivere Disziplin für die Instinkte, als die Einsiedler-Höhlen von Theben mit ihren asketischen Folterungen und Selbstverstümmelungen, die die Natur vergewaltigen und das Werk Gottes beleidigen.

Verängstigt durch die elementaren Kräfte, wenn er ungereinigt und unvorbereitet auf sie trifft, flieht der Asket vor dem, von dem er glaubt, versucht zu werden. Es ist weitaus besser, die kämpfenden Kräfte in unserer eigenen Natur ins Gleichgewicht zu bringen, bis wir fähig sind, mit unseren ungebändigten Instinkten umzugehen und sie dazu zu bringen, den Wagen der Seele mit der Kraft ihren unermüdlichen Kräften zu ziehen.

Für jeden von uns wird der Tag kommen, an dem wir vom Rad der Geburt und des Todes befreit werden und das Reich des Lichtes betreten und von dort nie wieder zurückkommen; wenn wir versuchen, diese Elemente und ihre Probleme beiseitezuschieben, bevor dieser Tag anbricht, bringen wir das Ruder auf den Kurs nach Hause, bevor wir die Markierungs-Boje umrundet haben; wir sind wie der Mann, der sein Talent in der Erde vergraben hat, weil er Angst davor hatte. Unser Herr wird uns nicht danken für unsere falsche Hingabe an ein unreifes Vorbild, sondern uns unnütze Diener nennen.

Der Schlüssel zur Lösung des ganzen Problems liegt, wie so viele andere, in der Lehre der Reinkarnation. Wenn wir glauben, dass die gesamte menschliche Verwirklichung in einem einzigen Leben vollbracht werden muss und dass wir an dessen Ende beurteilt werden, unterwerfen wir uns einem Idealismus, den wir noch nicht durch den Prozess eines natürlichen Wachstums erreicht haben. Die Befreiung aus dem Rad, die Aufgabe der Materie, göttliche Vereinigung, das wird für alle von uns im Laufe der Zeit kommen, denn das Ziel der Evolution ist es, uns dorthin zu bringen, aber diese Zeit ist noch nicht gekommen und wir sind sehr töricht, wenn wir zulassen, dass ein anderer, wie fortgeschritten er auch sein mag, für uns beurteilt, wo wir auf der Leiter der Evolution stehen und beurteilt, was unser nächster Schritt sein soll.

Lasst uns unseren Überzeugungen treu sein und unseren eigenen tieferen Eingebungen folgen. Wenn es unser Verlangen ist, Gott in seiner glorreichen Erscheinung zu verehren, lasst es uns von ganzem Herzen tun; darin liegt der Weg der Verwirklichung für uns. Dies bedeutet nicht, die Entfesselung der Triebe; der Tanz der Natur ist eine geordnete und rhythmische Bewegung, wir dürfen unseren Platz in diesem lebenden Muster nicht verlassen, sonst werden wir es zerstören. Wir müssen mit der Natur für die Natur arbeiten, wenn sie unsere Mutter sein soll. Das ist genug Disziplin für jede Seele.

Wenn wir auf der anderen Seite einen Impuls fühlen, uns auf den mystischen Pfad zu begeben, sollten wir uns ernsthaft fragen, ob wir diesem Pfad folgen, weil der Ruf Gottes in unserem Herzen so stark ist, oder weil wir das Leben so schwierig finden, dass wir den Problemen für immer entkommen wollen.

 

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Dion Fortune


Träume und Visionen

Dienstag, 10. Januar 2017 - 08:22 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

Der Schüler der Gnosis muss lernen, zwischen Träumen und Visionen zu unterscheiden. Träumen ist eine Sache, Visionen zu erleben eine andere. Kein wirklich erwachter Gnostiker kann träumen. Nur Menschen mit schlafendem Bewusstsein leben träumend. Die schlimmste Art von Träumer ist der sexuelle Träumer. Sie leben in ihren Träumen fleischlicher Lüste und vergeuden wie Narren ihre schöpferische Energie für die Befriedigung der Gelüste ihrer Fantasie. Meistens sind solche Menschen geschäftlich erfolglos. Sie scheitern in jeder Hinsicht.

Sie fallen ins Elend.

Wenn wir ein pornografisches Bild betrachten, trifft es zuerst die Sinne und gelangt von dort weiter zum Verstand. Das psychologische Ich schaltet sich dazwischen und stiehlt das erotische Bild, um es auf der Mentalebene zu reproduzieren. In der Mentalwelt verwandelt sich dieses Bild zu einem lebenden Bildnis (Effigie). Während des Schlafes treibt der Träumer Unzucht mit diesem lebenden Bildnis, das ihn wie ein erotischer Dämon zur Befriedigung seiner Lüsternheit in Versuchung führt. Das Ergebnis sind die nächtlichen Samenverluste mit allen schrecklichen Konsequenzen. Kein wahrhafter Schüler des Weges soll Kinos besuchen, denn sie sind Hochburgen der schwarzen Magie. Die erotischen Figuren der Leinwand erschaffen mentale Abbilder und bewirken erotische Träume. Außerdem sind die Kinosäle voll diabolischer Elementargeister, geschaffen durch den menschlichen Verstand. Diese bösartigen Elementargeister schädigen den Verstand der Zuschauer.

Der unbewusste Verstand erschafft in der Traumwelt fantastische Träume. Die Qualität der Träume hängt von den Überzeugungen des Träumers ab. Wenn jemand glaubt, wir seien gut, dann sieht er uns in seinen Träumen als Engel. Wenn jemand aber meint, wir seien schlecht, so träumt er von uns und sieht uns als teuflische Figur.

Beim Schreiben dieser Zeilen erinnern wir uns an viele Dinge. In der Vergangenheit, als wir, die Brüder, in einigen anderen Ländern arbeiteten, konnten wir beobachten, dass unsere gnostischen Schüler von uns als Engel träumten, solange sie an uns glaubten. Es genügte, dass sie ihren Glauben an uns aufgaben und so sahen sie uns in ihren Träumen als Dämonen. Heute schworen sie vor dem Altar uns zu folgen, uns zu gehorchen und bewunderten uns voller Begeisterung und sie träumten von uns als Engel. Oft genügte es jedoch, dass diese Schüler irgendein neues Buch lasen oder irgendeinem Vortragenden zuhörten, um sich in einer neuen Schule einzuschreiben. Sobald sie aufhörten an uns zu glauben und ihre Ansichten und ihre Konzepte änderten, träumten sie von uns als Teufel. Was war nun mit der Hellsichtigkeit dieser Menschen? Was wurde aus ihren hellsichtigen Träumen? Was für ein Hellseher mag das wohl sein, der uns heute als Götter sieht und morgen versichert, wir seien Teufel? Wo ist die Hellsichtigkeit dieser Träumer? Warum widersprechen sie sich selbst. Warum schwören sie heute, wir seien Götter und morgen, wir seien Teufel? Was bedeutet das?Das Unterbewusstsein ist eine Leinwand, auf der viele innere Filme projiziert werden.

Das gegenwärtige Unterbewusstsein funktioniert manchmal als Kameramann, dann wieder als Regisseur oder auch als Vorführer, der die Bilder auf den mentalen Hintergrund projiziert.

Es liegt auf der Hand, dass der unterbewusste Vorführer viele Fehler machen kann. Niemand wird verneinen, dass auf der mentalen Leinwand fehlerhafte Gedanken auftauchen, grundloses Misstrauen und falsche Träume.

Wir müssen das Unterbewusstsein zu Bewusstsein verwandeln, wir müssen aufhören zu träumen, wir müssen das Bewusstsein erwecken. Wer erwacht, der kann nicht mehr träumen. Während sein physischer Körper im Bett schläft, lebt er in den inneren Welten in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit. Solche Menschen sind wahre und erleuchtete Seher.

Wir können wirklich keine Hellseher als solche akzeptieren, wenn ihr Bewusstsein nicht erweckt ist. Wir können keine Hellseher akzeptieren, die ihren christifizierten Astralkörper, christifizierten Mentalkörper, christifizierten Willenskörper nicht erschaffen haben. Hellseher, die ihr Bewusstsein nicht erweckt haben, besitzen keine christischen Vehikel, sie sehen in den inneren Welten nur ihre eigenen Ansichten und Konzepte. In anderen Worten, sie sind unnütz.

Nur erwachte Hellseher, nur Hellseher, die bereits ihre christischen Vehikel besitzen, verdienen Glaubwürdigkeit. Sie sind keine Träumer. Sie irren sich nicht. Sie sind wahrhaft Erleuchtete. Solche Menschen sind echte Meister der Weißen Loge. Die Visionen solcher Menschen sind keine einfachen Träume. Solche Menschen sind vollkommene Meister. Diese Art von Meistern kann nicht mehr träumen. Sie können das Gedächtnis der Natur erforschen und in der versiegelten Chronik der Schöpfung die gesamte Geschichte der Erde und ihrer Rassen lesen.

Jeder, der dem Pfad der Perfekten Ehe folgt, muss in Achtsamkeit leben und wachsam sein wie ein wachsamer Soldat im Krieg. Während der Stunden des Schlafes prüfen die Meister ihre Schüler.

Während des Schlafes greifen uns die Mächte der Finsternis an, wenn wir am großen Werk arbeiten. Während des Schlafes müssen wir in den inneren Welten viele Prüfungen bestehen. Die Meister erwecken das Bewusstsein des Schülers, wenn sie ihn einer Prüfung unterziehen.


Der Innerste

Donnerstag, 05. Januar 2017 - 08:18 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

von Samael Aun Weor

 Der heilige Paulus sagte: „Erinnert euch, dass eure Körper Tempel des lebendigen Gottes sind und dass der Höchste in euch wohnt“.

Der Höchste ist unser göttliches Ich, ist unser Geist, ist der Innerste. Der Innerste ist das Göttlichste, das wir in uns haben.

Es ist Gott unter uns. Der Innerste ist schön, erhaben, rein. Der Innerste hat zwei Dinge: die Seele und den Körper. Die Seele steht in Beziehung mit dem Sympathikus. Der Innerste steht in Beziehung mit dem Zentralnervensystem; d.h., mit der Wirbelsäule.

Die Seele leidet, genießt, arbeitet, sammelt Erfahrungen, begeht Fehler, sie ist unvollkommen. Die Seele begeht Sünden. Die Seele lässt sich von Leidenschaften verführen und deswegen leidet sie. Wenn die Seele ein Engel werden will, hat sie keine andere Wahl als ihre Fehler auszulöschen, rein zu werden, sich zu läutern, sich zu reinigen, um die Vereinigung mit dem Innersten zu erreichen.

Wenn die Seele mit dem Innersten verschmilzt, d.h., wenn sie sich mit dem Innersten vermischt, wenn sie eins wird mit Ihm, dann verwandelt sie sich in einen Engel.

Der Innerste ist eine Flamme. Die Seele ist auch eine Flamme. Wenn die beiden Flammen sich vereinigen, bilden sie eine einzige Flamme. Diese Flamme ist ein Engel.

Also sind die Engel perfekte Menschen. Seelen, die bereut haben. Menschen, die ihre Sünden bereut haben. Ihre Niedertracht, ihre Unzucht, ihren Ehebruch, ihre Morde, usw. Gott ist der Innerste, der in uns ist. Der universelle Geist des Lebens. Er ist das göttliche Feuer, das im Stein ist, im Wasser, in der Luft, im gesamten Raum. Das Unendliche wird durch das göttliche Feuer beseelt.

Gott ist ein Meer aus brennendem Feuer. Überall ist das brennende Feuer. Das Feuer ist Gott. Das Feuer ist Pfingsten. Es ist Gott. Das Feuer, das Moses im Dornenbusch gesehen hat, ist Gott. Der Innerste, den wir in uns haben ist, eine Flamme aus göttlichem Feuer: Es ist Gott in uns. Der Innerste ist der göttliche Mensch, er ist der himmlische Mensch, der in uns selbst ist.

Wenn die Seele sich mit dem Innersten vermischt, verwandelt sie sich in Ihn selbst. Dann werden wir zu Engeln. Die Engel sind in der Natur, in den Flüssen, im Meer, in den Wolken, in den Vulkanen. Überall.


Reinkarnation und Karma

Samstag, 31. Dezember 2016 - 15:26 Uhr  |  Kategorie: Esoterik

von Samael Aun Weor

Die niedergeschmetterte Seele sieht im Schoße der Unendlichkeit Tausende von unaussprechlichen Wesen oder Engeln, Erzengeln, Thronen, Tugenden, Mächten, usw., und dann versteht sie, dass diese göttlichen Wesen Menschen waren, die sich vervollkommnet haben und in der Schule des Lebens viel gelitten haben. Die Seele versteht, dass das Leben eine Schule ist, und wünscht sich, in diese Schule des Lebens zurückzukehren, um sich zu vervollkommnen.

Wenn die Seele in diese Schule des Lebens zurückkehren möchte, um sich zu vervollkommnen, wenn die Seele in die Welt zurückkehren möchte, dann bringen die Engel des Schicksals diese Seele zu einem neuen Heim: die Engel des Schicksals verbinden die Seele, oder besser gesagt, verknüpfen die Seele mit dem Spermazoiden des Samens des Vaters.

Dieses Spermazoid, das von der Seele ausgewählt wurde, die geboren werden wird, befruchtet die Gebärmutter. Im mütterlichen Bauch verweilt die Seele neun Monate lang und bildet ihren neuen physischen Körper. Dennoch ist die Seele nicht gefangen, denn sie kann aus dem mütterlichen Bauch und ihrem Körper ein und austreten, sooft sie will. Nach neun Monaten wird die Seele mit ihrem neuen Körper eines Kindes geboren.

Wenn wir in der vergangenen Reinkarnation unseren Nächsten sehr geschadet haben, dann werden wir nun die Konsequenzen spüren und wir werden mit viel Unglück geboren; unsere Geschäfte scheitern, die Armut verfolgt uns und wir leiden sehr viel. Wenn wir zuvor einem Anderen die Frau weggenommen haben, dann wird sie nun uns weggenommen; wenn wir schlechte Eltern waren, wenn wir unsere Kinder nicht gut behandelt haben, dann werden wir nun an einen Ort geboren, der bitterer ist als Galle.

Unsere Eltern werden uns auf die gleiche Art leiden lassen, auf die wir unsere Kinder in der vergangenen Reinkarnation leiden ließen. Wer Blitze säht, für den gibt es keinen anderen Weg als Sturm zu ernten. Man wird den Mais essen, den man säht, jeder erntet, was er säht.

Wenn Gott eine Seele aussendet, um in Bequemlichkeit zu leben, ohne dass sie etwas Gutes getan hat und andere, ohne dass sie etwas Schlechtes getan haben, im Elend geboren werden lässt, wo bleibt die Gerechtigkeit Gottes?

Ein Genie wird ein Genie, weil er sich in Millionen von Leben angestrengt hat, um sich zu vervollkommnen. Wir sind das Ergebnis unserer vergangenen Reinkarnationen. Mit dem Maß, mit dem du misst, wirst du gemessen werden. Es gibt 42 Meister des Karma.

Das Karma ist das Gesetz des Ausgleichs. In jeder Reinkarnation werden wir vollkommener. Wir sind Millionen mal auf diese Welt gekommen und wir werden weiter leben müssen, bis wir uns vervollkommnet haben. Es gibt ein System, um uns an unsere vergangenen Reinkarnationen zu erinnern: Dieses System ist die Übung des Rückblicks.

Der Schüler legt sich jede Nacht zu Bett und praktiziert dann die Übung des Rückblicks. Der Schüler beginnt damit, sich an alle Dinge zu erinnern, die eine Stunde bevor er zu Bett ging geschehen sind, dann an alles, was zwei Stunden zuvor geschehen ist, dann an jeden Augenblick des Nachmittags und des Vormittags, an alles, was sich am Tag ereignet hat.

Der Schüler wird sich anstrengen, um sich an alle Dinge von gestern und vorgestern zu erinnern. Man muss sich anstrengen, um sich an alles zu erinnern, was in einem Monat, in zwei Monaten, in drei, in einem Jahr, in zehn Jahren, in zwanzig Jahren geschehen ist, bis man sich minutiös an die Geschichte seines Lebens erinnert.

Der Schüler soll sich an die ersten fünf Jahre seines Lebens erinnern. Der Schüler wird bemerken, dass das sehr schwierig ist. Es ist sehr schwierig, sich an diese Jahre zu erinnern; aber es gibt ein Geheimnis um sich an sie zu erinnern: Der Schüler soll einschlafen, während er innerlich die folgenden Mantrams (Worte der Kraft) singt: Ra-Om ... Ga-Om ...

Der Schüler schläft ein, während er diese beiden Worte innerlich singt und er strengt sich in seinem Traum an, um sich an alle Dinge zu erinnern, die während der ersten fünf Jahre seiner Geschichte geschehen sind, in der Kindheit.

Die Träume sind wahr. Unsere Schüler sollen die Bibel aufschlagen und das Buch Daniel studieren, damit sie lernen. Nachdem unsere Schüler sich an ihr gesamtes aktuelles Leben erinnert haben, sollen sie sich anstrengen, um sich an die letzten Momente ihrer vergangenen Reinkarnation zu erinnern.

Wenn der Schüler es erreicht, ruhig zu schlafen, während er diese Übung macht, dann wird er sich in kurzer Zeit in seinen Träumen an seine gesamte vergangene Reinkarnation erinnern. Mit diesem Geheimnis kann sich jeder Schüler, nicht nur an seine vergangene Reinkarnation erinnern, sondern er kann sich auch an alle seine vergangenen Reinkarnationen erinnern.

Was notwendig ist, ist jede Nacht zu üben, bis man Erfolg hat und viel Glauben zu haben.