Der Menschensohn wird in der neunten Sphäre geboren.
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Kategorie Kundalini  |  2 Beiträge vorhanden


Die sieben Gemeinden

Freitag, 14. April 2017 - 08:44 Uhr  |  Kategorie: Kundalini

 Geschrieben von Samael Aun Weor (Alle Rechte vorbehalten)

Kundalini tritt durch die untere Öffnung der Wirbelsäule ein, die bei normalen und gewöhnlichen Menschen geschlossen ist. Die Samendämpfe öffnen diese Öffnung in der Wirbelsäule, damit die feurige Schlange dort eintritt. Entlang der Wirbelsäule gibt es den canalis centralis und in diesem gibt es einen anderen, noch feineren, der im Orient Brahmanadi genannt wird. Im Brahmanadi gibt es einen dritten Kanal, der noch feiner ist, den Nadi Chitra, und in diesem Letzteren existieren sieben Lotusblumen; diese sind die sieben Chakras, die sieben Gemeinden der Offenbarung des heiligen Johannes.

In dem Maße, in dem Kundalini durch die Wirbelsäule aufsteigt, öffnet sie jede einzelne der sieben Gemeinden. Diese sieben Chakras gleichen sieben Lotusblumen, die in unserer Wirbelsäule sprießen. Diese Lotusblumen hängen an der Wirbelsäule, wenn die heilige Schlange sich in der Gemeinde von Ephesus eingeschlossen befindet. Wenn die Schlange jedoch zum Gehirn aufsteigt, wenden sich diese Lotusblumen nach oben und erstrahlen mit dem sexuellen Feuer von Kundalini.

Es gibt spirituelle Schulen, die den Schülern Angst einflößen und behaupten, sie müssten Tausende von komplizierten Hindernissen und Theorien überwinden, um – wie sie sagen – das Recht zu erlangen, Kundalini zu erwecken. Auf diese Weise schließen die Finsteren der armen Menschheit die Tür von Eden und die Schüler fühlen sich ohnmächtig vor so vielen komplizierten und schwierigen Theorien. Wahrlich, wahrlich, meine Brüder, sage ich euch, dass das Einzige, was man braucht, um Kundalini zu erwecken und die erste Kirche, die sich im Steißbein befindet, zu öffnen, die Sexualmagie ist.

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer siegt (d. h., der mit der Unzucht aufhört), dem werde ich zu essen geben vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes steht.“

In anderen Worten, nur indem man die Sexualmagie praktiziert, kann man ins Paradies treten, um vom Baum des Lebens zu essen. Man braucht Geduld, Leiden und Arbeit, um Kundalini zu erwecken und die Gemeinde von Ephesus zu öffnen, die mit den Sexualorganen verbunden ist.

Die Bedingungen, um die zweite Gemeinde von Smyrna oder der Prostata zu öffnen, sind: Liebe zum Vater, und mit Heldenmut großes Leid und Armut ertragen zu wissen.

Die dritte Gemeinde ist die von Pergamon und sie erwacht mit der vollkommenen Keuschheit. Wer diese Gemeinde erwecken will, darf keine den Götzenbildern angebotenen Speisen essen: Theorien, Intellektualismus, moderne Wissenschaftlichkeit, Vergnügen, Besäufnisse, usw. Die Gemeinde von Pergamon befindet sich auf der Höhe des Solarplexus.

Die vierte Gemeinde ist Thyatira, die des Herzens. Die Voraussetzungen der Heiligkeit, die man braucht, um diese Gemeinde zu öffnen, sind die Folgenden: Keuschheit, Nächstenliebe, Dienstbereitschaft, Glauben, Geduld und viel Liebe.

Das sind die vier unteren Gemeinden unseres Tempels; die drei höheren Gemeinden befinden sich im Turm (dem menschlichen Kopf) des Tempels. Kundalini öffnet die sieben Gemeinden unserer Wirbelsäule. Die einzigen Voraussetzungen, die man für die Entwicklung, die Evolution und den Fortschritt von Kundalini braucht, stehen in den Kapiteln 1, 2 und 3 der Offenbarung des Heiligen Johannes. Deshalb sind all diese Hindernisse und intellektuellen Komplikationen, die man laut den Finsteren überwinden muss, um Kundalini zu erwecken, überflüssig. Die Bibel ist das Wort Gottes.

Machen wir nun mit dem Turm des Tempels weiter. Die fünfte Gemeinde ist Sardes, und diese ist mit dem Chakra der Schilddrüse verbunden, dies ist die Gemeinde des Kehlkopfes. Wenn die heilige Schlange die Gemeinde von Sardes öffnet, können wir in den inneren Welten hören, d. h., das okkulte Gehör wird geöffnet; auch sprechen wir innerlich das Wort des Lichtes und können mit dem Wort erschaffen. Der Kehlkopf ist der Uterus, wo das Wort erzeugt wird. Das schöpferische Organ der Engel ist der Kehlkopf. Die Eigenschaften, die man braucht, um diese Gemeinde zu öffnen, sind: Wachsamkeit, Reue und gute Taten.

Wenn das Feuer die sechste Gemeinde, Philadelphia genannt, öffnet, erwacht die Hellsichtigkeit.

Diese Gemeinde ist verbunden mit dem Chakra zwischen den Augenbrauen, welches wie eine Lotusblume aus der Hypophyse zu erblühen scheint. Die Hellsichtigkeit erlaubt uns, hinter alle Dinge zu sehen, mit ihr sehen wir die inneren Welten und die großen Mysterien des Lebens und des Todes. Die moralischen Voraussetzungen, die man braucht, um diese Gemeinde zu öffnen, sind: sexuelle Potenz, Ehrlichkeit und Treue dem Vater gegenüber. Dieses Chakra ist eine wundervolle Tür, aus der, wenn sie sich öffnet, die weiße Taube des Heiligen Geistes fliegt. Wenn das Feuer die siebente Gemeinde öffnet, genannt Laodicea, die sich über der Zirbeldrüse befindet, glänzt die Krone der Heiligen auf unserem Kopf. Dies ist das diamantene Auge, das der Vielsichtigkeit, das Auge der Allwissenheit.

Wenn die heilige Schlange von der Zirbeldrüse zu dem Punkt zwischen die Augenbrauen gewandet ist, folgt die hohe Einweihung, die erste Einweihung der höheren Mysterien. In dieser Einweihung vereinigt sich die Seele mit dem Innersten und wir verwandeln uns in Meister der höheren Mysterien der Weißen Bruderschaft. Man braucht viel Demut, um die Vereinigung mit dem Innersten zu erreichen.

Die Offenbarung sagt uns: „Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich gesiegt habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“ (Off. 3: 21)

Wenn die Seele sich mit dem Innersten verbindet, werden wir mit der weißen Tunika der Meister der höheren Mysterien gekleidet. Zwischen unseren Augenbrauen glänzt der weiße fünfzackige Stern, der Licht ausstrahlt und unsere sieben Gemeinden glänzen vor Herrlichkeit. Wir wohnen der großen Einweihung ohne materielle Vehikel irgendeiner Art bei; diese große Einweihung erhält man außerhalb des Körpers, in den höheren Welten, und der neue Meister bekommt einen Thron und einen Tempel.

Christus kam, um uns zu Königen und Priestern der Natur zu machen, laut dem Orden von Melchisedek. Der neue Meister entsteht aus den Tiefen unseres Bewusstseins und drückt sich durch den schöpferischen Kehlkopf aus. Der neue Meister ist eine schrecklich göttliche Kraft.

"Und rief laut, so wie ein Löwe brüllt. Nachdem er gerufen hatte, erhoben die sieben Donner ihre Stimme". (Off. 10:3)

Diese sieben Donner sind die sieben Schlüsselnoten der sieben Gemeinden, die in unserem Rückgrat erklingen.

„Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf dem Land stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel. Er schwor bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, die Erde und was darauf ist und das Meer und was darin ist: Es wird keine Zeit mehr bleiben.“ (Off. 10: 5,6)


Die göttliche Mutter Kundalini

Montag, 16. Januar 2017 - 12:46 Uhr  |  Kategorie: Kundalini

Geschrieben von Samael Aun Weor

Christus ist immer der Sohn der göttlichen Mutter Kundalini. Sie empfängt ihren Sohn immer durch das Werk und die Gnade des dritten Logos. Sie ist vor, während und nach der Geburt immer Jungfrau. Bei den Ägyptern war die Jungfrau Isis. Bei den Indern Kali (in ihrem positiven Aspekt). Bei den Azteken nannte man sie Tonantzin. Sie ist Rhea, Cibele, Maria, Adonia, Insoberta, usw.

Es wäre unmöglich, ohne die Entwicklung und den Aufstieg von Kundalini das Wort zu inkarnieren.

In einem gnostischen Ritual finden wir folgendes Gebet: „Oh Hadit, geflügelte Schlange des Lichtes, sei du das gnostische Geheimnis meines Seins, der Mittelpunkt meiner Bindung; die heilige Sphäre und das Blau des Himmels sind mein, O-Ao-Kakof-Na-Konsa.“

Die Suchenden des Feuers können dieses Gebet während der Sexualmagie mit ihrer Priestergattin sprechen. Der Buchstabe H des Namens Hadit wird wie Ch (Chadit) vokalisiert.

Die Mantrams dieses Gebetes haben die Kraft, die Sexualenergie, die Hyle der Gnostiker, bis zum Herzen zu sublimieren.

Wenn der Eingeweihte die göttliche Mutter Kundalini um Hilfe anruft, seinen Körper in den Jinas-Zustand zu versetzen oder ein anderes Wunder der hohen Magie zu vollbringen, erscheint sie wie eine wunderbare, reine Jungfrau, wie die Mutter aller Anbetung. In ihr sind alle geliebten Mütter aller unserer Inkarnationen dargestellt.

Die Mutter Kundalini ist die Schlange des Feuers, die durch den Rückenmarkskanal aufsteigt. Wir müssen von der Schlange verschlungen werden. Wir müssen uns in die Schlange selbst verwandeln.

Jene Pseudo-Esoteriker, die meinen, die Schlange erwache bereits voll entwickelt, befinden sich völlig im Irrtum. Kundalini muss sich entwickeln, muss wachsen, bis sie völlig entwickelt ist. Die Sexualität muss Kundalini helfen. Kundalini muss der Sexualität helfen. Wir dürfen weder die Sexualität noch Kundalini missbrauchen.

Die sieben Schlangen haben ihre wunderbaren Doppelgänger in den sieben Schlangen des Lichtes. Zuerst kommt das Feuer, dann das brahmische Leuchten der venusischen Einweihung. Wir müssen zuerst die siebenfache Leiter des Feuers und dann die siebenfache Leiter des Lichtes erklimmen.

Wir müssen zuerst im Feuer auferstehen, dann im Licht.

Die göttliche Mutter Kundalini mit dem goldenen Kind der sexuellen Alchemie in ihren liebevollen Armen führt uns auf dem schrecklichen Weg auf des Messers Schneide. Unsere göttliche Isis, deren Schleier kein Sterblicher je gelüftet hat, kann unser gesamtes vergangenes Karma verzeihen, wenn wir all unsere Fehler zutiefst bereuen.

Die Schlange des Feuers transformiert uns völlig. Die Schlange verwandelt uns zu Göttern des Kosmos, erschreckend göttlich.

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